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CompactFlash-Karten könnten bald per Serial ATA kommunizieren

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Die CompactFlash Association (CFA) hat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die eine Spezifikation für CompactFlash-Karten mit Serial-ATA-Schnittstelle entwickeln soll. Dadurch reagiert die CFA auf die zunehmende Verbreitung von Serial ATA auch in industriellen Systemen, in denen CF-Karten traditionell oft Verwendung finden. Wie die genaue technische Umsetzung von CF-Karten mit SATA aussehen wird und welches Schnittstellentempo die Karten beherrschen, ist bisher unklar.

Bislang kommunizieren CompactFlash-Speicherkarten per IDE-Schnittstelle. Seit Revision 4.0 der CompactFlash-Spezifikation beherrschen CF-Karten den von IDE-Festplatten bekannten Transfermodus Ultra-ATA/133 (UDMA-6). Per CF-zu-IDE-Adapter lassen sich CF-Medien an die IDE-Schnittstelle eines Rechners anschließen. Dank der Software-Kompatibilität von Serial ATA und IDE kann man CF-Karten mit einem speziellen Adapter, beispielsweise von Pearl, aber auch heute schon am SATA-Port betreiben. (boi)