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Computerspiele verbessern visuelle Wahrnehmung

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Bei Wahrnehmungstests stellte die Kognitionswissenschaftlerin Daphne Bavelier von der University of Rochester zufällig fest, wie Science Now berichtet, dass Computerspieler überdurchschnittlich gut abschnitten. Sie konnten kurz aufblitzende Kreise am äußersten Rand ihres Blickfelds bemerkenswert gut registrieren. Gemeinsam war den Erfolgreichen, dass sie gerne und häufig Shooter-Spiele spielten, die eine hohe Konzentration und schnelle Reaktion verlangen.

Um den Fund zu überprüfen, unterzog die Wissenschaftlerin Computerspieler, die wöchentlich mindestens vier Mal eine Stunde lang spielen, und Nichtspieler weiteren Wahrnehmungstests, bei denen es um schnelle Erfassung von visuellen Reizen ging. Durchweg erzielten hier die Computerspieler bessere Ergebnisse. Den empirischen Beweis für die visuelle Aufmerksamkeitsschulung durch Computerspiele lieferte Bavelier gleich mit. Sie ließ einige der Nichtspieler eine Woche lang am Shooter-Spiel "Wolfenstein" trainieren. Nach der Übung mit den Spielen stiegen auch die Leistungen der früheren Nichtspieler bei den Wahrnehmungstests an, auch wenn sie natürlich noch nicht so gut waren wie diejenigen der erfahrenen Spieler.

Mehr in Telepolis: Wer sich früh übt, ist für die digitale Zukunft gerüstet. (fr)

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