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Computex: ATI-Chipsatz für Intel Pentium 4 [Update]

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Inzwischen tauchen die ersten Mainboards für ATIs Pentium-4-Chipsatz Radeon 9100 IGP von Asus und Powercolor auf. Die fehlende Lizenz für den FSB800 scheint ATI bekommen zu haben, denn beide Hersteller geben ihre Boards für diesen Frontside-Bustakt frei. Im Vergleich zum Intel i865G, der ebenfalls FSB800 und zwei Speicherkanäle für PC3200-Module unterstützt, soll die in den ATI-Chip integrierte Grafik deutlich schneller arbeiten, sie bietet beispielsweise PixelShader 1.4.

Asus P4R400-V Deluxe: GBit-LAN, ATI-Chipsatz, TV-Out onboard

Das Asus P4R800-V Deluxe hat einen AGP8X- und fünf PCI-Slots. Die vier Speichersockel nehmen bis zu 2 GByte PC3200- oder bis zu 4 GByte PC2700-Speicher auf; weil der ATI-Chipsatz ein Zweikanal-Speicher-Interface hat, müssen sie symmetrisch bestückt sein, sobald man beide Bänke nutzt.

Die VM-Version hat auch den TV-Ausgang, aber kein GBit-LAN.

Als Southbridge kommt die ältere ATI IXP150 (zwei IDE-Kanäle, sechs USB-2.0-Ports, Sechskanal-Sound mit SPDIF-Ausgang) zum Einsatz. Der separate RAID-Chip SiS180 bietet zusätzlich einen IDE- und zwei SATA-Kanäle; der VIA VT6307 rüstet FireWire nach. Zudem sitzt der 3Com 3C940 auf dem Board, der Gigabit-LAN per PCI anbindet. Am ATX-Anschlussfeld stehen neben den üblichen Ports (Parallel, zwei PS/2, VGA, Audio, LAN, vier USB) ein TV-Ausgang (Composite und S-Video) und ein FireWire-Anschluss bereit.

Die MicroATX-Variante P4R800-VM hat nur drei PCI-Slots. Das Board nutzt die Southbridge IXP200 mit integriertem 10/100-MBit-LAN statt separatem GBit, zudem fehlen der RAID-Chip samt SATA-Anschlüssen. Der FireWire-Chip und die beiden TV-Ausgänge sind vorhanden.

Das PowerColor A300M/DLV von CP Technology ähnelt dem Micro-ATX-Board von Asus, bietet aber als Besonderheit einen DVI-Ausgang und zwei LAN-Ports. (jow)