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Computex: Erste Benchmarks von Desktop-Broadwell-Prozessoren

Auf der Computex konnten wir einige Performance-Messungen des Core i7-5775C absolvieren. Die integrierte GPU Iris Pro 6200 ist rund 20 Prozent schneller als der Vorgänger.

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Erste Benchmarks Broadwell-Prozessoren
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Intel Core i7-5775C, 4x 3.30GHz, tray (CM8065802483301)
Intel Core i7-5775C, 4x 3.30GHz, tray (CM8065802483301) ab € 395,81

Von den in 14 nm Strukturgröße gefertigten Broadwell-Prozessoren wird Intel lediglich zwei Modelle für die Fassung LGA1150 anbieten. Dem schnelleren der beiden – Core i7-5775C mit 3,3 GHz Nominaltakt (Turbo: 3,7 GHz) – haben wir in Taiwan etwas auf den Zahn gefühlt.

Der Core i7-5775C läuft bei Teillast mit bis zu 3,7 GHz.

Bei der CPU-Performance kann der 65-Watt-Broadwell dem Haswell-Refresh-Prozessor Core i7-4790K „Devils Canyon“ nicht das Wasser reichen, den Intel vor einem Jahr speziell für Overclocker aufgelegt hat. Letzterer tritt mit 89 Watt Thermal Design Power an und darf per Turbo mit bis auf 4,4 GHz laufen (nominal: 4 GHz). In der Multi-Thread-Wertung des Rendering-Benchmarks Cinebench R15 schafft der Core i7-5775C 781 Punkte, der Core i7-4790K hängt ihn mit 831 Punkten ab.

Bei der GPU-Leistung trumpft der Broadwell-Prozessor dank zusätzlichem Embedded DRAM (eDRAM) hingegen auf. Im DirectX-11-Grafikbenchmark 3DMark FireStrike ist die Iris Pro 6200 (1733 Punkte) 20 Prozent schneller als die Iris Pro 5200. Letztere gibt es lediglich in Prozessoren zum Auflöten für Notebooks, All-in-One- und Mini-PCs. Im Vergleich zur HD-4600-Grafik (889 Punkte) des Core i7-4790K ist die Iris Pro 6200 fast doppelt so schnell. (chh)