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Computex: Notebook-Pläne von MSI und Gigabyte

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Die Mainboard-Hersteller Asus und Elitegroup haben schon lange den Notebook-Markt für sich entdeckt, auch MSI und Gigabyte wollen das schon länger tun. Auf der Computex zeigten beide eine recht ausführliche Gerätepalette, die jedoch in Deutschland noch nicht erhältlich ist.

Das Gigabyte G-Max N203 wiegt nur 2,1 Kilogramm und ist in verschiedenen Farben erhältlich -- in Asien.

Gigabyte baut gerade in Deutschland eine Vertriebs- und Servicestruktur auf und will danach mit dem Verkauf beginnen. In Asien sind die Notebooks der G-Max-Serie schon länger in den Läden zu finden. Gigabyte produziert sie nicht selbst, sondern greift auf andere Hersteller zurück. Eines der ersten Modelle war das in Deutschland beispielsweise ehemals unter Kaufhof-Label laufende FIC MB02. Die aktuelle Palette umfasst als G-Max N501 das Compal CL50, das hierzulande unter anderem als Bullman VK5 erhältlich ist und weitgehend dem Acer Travelmate 290 gleicht. Weiterhin hat Gigabyte ein Centrino-Notebook mit 15,4-Zoll-Breitformat-Display und ein 2,1 kg leichtes Subnotebook mit 12-Zoll-Display und optischem Laufwerk im Angebot.

Noch ist unklar, in welcher Form die MSI-Notebooks in Deutschland erhältlich sein werden.

MSI ist eigentlich schon lange im Notebook-Geschäft, allerdings nicht unter eigenem Namen, sondern in einem Joint-Venture mit LG Electronics als Produzent für IBM und wohl auch Fujitsu. Das Portfolio umfasst anscheinend eigenständige Barebones mit schickem Design und Multimedia-Ausrichtung, die so wirken, als könne man genau sie nicht unter den Business-orientierten IBM- und Fujitsu-Labels verkaufen. Noch hat MSI allerdings nicht entschieden, mit welchem Geschäftsmodell die Notebooks in Deutschland erhältlich sein sollen. Ein Auftritt als komplett eigene Marke erscheint aber unwahrscheinlich, sondern MSI wird sich möglicherweise eher in die ODM-Produzentenriege bei Mitac, FIC oder Clevo einreihen. (jow)