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Computex: Supermicro mit Dual-VIA-Board

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Der Chipsatzhersteller VIA ist auf dem Sprung in den Servermarkt: Der Serverboard-Spezialist Supermicro bietet zwei Dual-Boards mit dem VIA Apollo-Chipsatz Pro266T an, das P3TDDA und das P3TDDR. Beide haben vier Speicherslots und unterstützen damit bis zu 4 GByte DDR-Speicher nach PC1600- und PC2100-Standard. Der Apollo-Pro266-Chipsatz unterstützt den Pentium III, das nachgestellte "T" deutet aber an, dass er auch für den Tualatin ausgelegt ist, die 0,13-µm-Fassung des Pentium III, die für Ende des Monats erwartet wird.

Das P3TDDR-Board zielt auf kompakte Server, die mit einer Höheneinheit (1U) auskommen: Die Speicherslots sind gekippt, auf dem Board sitzen ein ATI-Grafikchip, zwei 10/100-MBit- und ein Ultra160-SCSI-Controller, der auf Ultra320 aufrüstbar ist. Das P3TDDA ist für Workstations gedacht und hat einen AGPPro- und fünf PCI-Slots, zudem traut Supermicro sich an IDE-RAID per Promise-Chip.

Zwei weitere neue Boards sind für den Intel Xeon konzipiert: Das P4DH6 nutzt nicht den üblichen Intel-Chipsatz i860, sondern den Serverworks GC-HE. Dieser kommt mit einem 4-Kanal-DDR-Speicher-Interface, das 16 PC1600-Module mit insgesamt 32 GByte Hauptspeicher unterstützt. Als theoretische Datenrate ergibt sich 6,4 GByte/s. Die Module sitzen auf einer speziellen Riser Card. Das Board ist ganz eindeutig für den Servermarkt konzipiert, da kein AGP-Slot vorhanden ist, dafür aber sechs PCI-Slots mit 64 Bit und 66 MHz. Onboard finden sich zwei Ultra-ATA/100-Kanäle, ein Dual-Channel-SCSI-160- oder -320-Chip und ein 10/100-MBit-Netzwerk.

Das P4DC6 nutzt den "bekannten" i860-Chipsatz mit einem 2-Kanal-Rambus-Interface für maximal 2 GByte Speicher. Das Board hat einen AGPPro-, vier PCI- und zwei 64-Bit-66-MHz-PCI-Slots. Ebenfalls sind ein 10/100-MBit-LAN und ein Ultra160-SCSI-Controller von Adaptec integriert. (jow)/ (cp)