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Content-Management-System TYPO3 Neos will alles einfacher machen

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Das neue Content-Management-System TYPO3 Neos will als Nachfolger von TYPO3 die Veröffentlichung von Texten, Bildern und Videos vereinfachen. Die Macher versprechen ein CMS der "nächsten Generation", dessen intuitive Bedienung die Arbeit von Redakteuren erleichtern soll. Ab sofort steht Version 1.0 des CMS kostenlos zum Download bereit.

Neos verfügt über einen In-Page-Editor, der nach dem WYSIWYG-Prinzip funktioniert: Alle Änderungen können direkt auf der Webseite vorgenommen werden – ein Ausflug ins Backend entfällt. Deshalb soll die Bearbeitung von Inhalten "wieder Spaß" machen, schreiben die Entwickler auf der Seite von Neos.

TYPO3 Neos (5 Bilder)

Der aufgeräumte Log-in-Bereich von Neos.

Der Vorgänger von Neos gilt vielen Nutzern und Entwickeln als kompliziert. Gleichzeitig bietet das CMS aber auch umfangreiche Funktionen, die durch zahlreiche Erweiterungen ausgebaut werden können. Auch bei Neos setzen die Entwickler großen Wert auf dessen Erweiterbarkeit, die so einfach wie möglich funktionieren soll. Neos basiert auf dem PHP-Framework TYPO3 Flow (ehemals FLOW3), das auch in anderen großen Applikationen verwendet wird.

Ersetzen soll Neos das altbewährte TYPO3 derzeit nicht. Die Community will beide Versionen parallel weiterentwickeln und aktuell halten. Die Nutzer sollen selber entscheiden, welches der beiden Systeme ihre Bedürfnisse am besten erfüllt. "Jedes der Produkte hat seine eigenen Stärken", erklärte der Vorsitzende der TYPO3-Association Jürgen Egeling. "Langfristig werden das traditionelle CMS und Neos einander gut ergänzen."

TYPO3 Neos 1.0 kann ab sofort heruntergeladen werden. Eine Anleitung hilft bei der Installation und Einrichtung des CMS. Zudem bieten Launchr sowie Mittwald die Möglichkeit, Neos als Demo auszuprobieren. (dbe)