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Core 2 Duo und neue Docking-Stationen von Acer

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Das TravelMate 8210 bekommt wie viele andere Acer-Modelle einen Core 2 Duo eingesetzt.

Anfang des Jahres gehörte Acers TravelMate 8200 zu den allerersten Notebooks mit Intels Zweikernprozessor Core Duo, doch die Modelle mit dem Nachfolger Core 2 Duo stellt Acer erst etwas später als andere Hersteller vor. Dafür kommt der Core 2 Duo gleich in fast zehn Modellen der Aspire- und TravelMate-Serien zum Einsatz. Konkrete Konfigurationen und Preise hat Acer noch nicht genannt.

Acers neue Docking-Stationen erlauben das problemlose Abnehmen der Notebooks im Betrieb.

Das TravelMate 8210 hat wie das 8200 ein 15,4-Zoll-Display mit 1680 × 1050 Punkten und als Grafikchip den ATI Mobility Radeon X1600 mit 256 MByte Speicher. Für den Wechselschacht gibt es außer einem DVD-Brenner und Zweitakku nun auch ein Blu-Ray-Laufwerk. Die sonstige Ausstattung umfasst Videokamera, DVI-D-Buchse, Kartenleser, WLAN, Bluetooth 2.0 und ExpressCard/34-Steckplatz. Etwas preisgünstiger dürfte das TravelMate 4280 mit fest eingebautem DVD-Brenner, Nvidia GeForce Go 7600SE und niedriger Display-Auflösung (1280 × 800 Punkte auf 15,4 Zoll) sein. Mit dem TravelMate C210 bietet Acer zudem ein Tablet PC mit Core 2 Duo an.

Die Docking-Stationen haben keine interne Zusatzhardware, sondern nutzen ausschließlich die Ports des Notebooks.

Die TravelMate-3000-Serie behauptet ihren Status als schnellstes Subnotebook: Im 3040 steckt der Core 2 Duo mit voller Taktrate, das Display zeigt wie bisher 1280 × 800 Punkte auf 12 Zoll Diagonale, die Grafik steckt im Intel-Chipsatz, ein integriertes optisches Laufwerk fehlt. So bleibt das Gewicht bei 1,3 Kilogramm mit dem normalen und 1,6 Kilogramm mit dem Hochkapazitätsakku. Ein von vielen Anwendern erwartetes 12-Zoll-Notebook mit integriertem DVD-Laufwerk will Acer wohl Anfang nächsten Jahres vorstellen.

Die zwei Business-Notebooks Travelmate 6410 und 6460 haben einen Trackpoint in der weiterhin ergonomisch gebogenen Tastatur.

Das erst vor kurzem gezeigte 20-Zoll-Notebook bekommt ebenfalls ein Core-2-Duo-Update: Als Aspire 9810 zeigt es 1680 × 1050 Punkte, nutzt den Grafikchip Nivida GeForce Go 7600 oder 7300, hat einen optionalen TV-Tuner und ein DVD- oder ein HD-DVD-Laufwerk. Aus der Aspire-Serie bekommen zudem das 5680 (15,4 Zoll, Grafikchip Nvidia GeForce Go 7600SE mit 128 oder 256 MByte Speicher, DVI-Ausgang, optional UMTS) und das Aspire 5630 (15,4 Zoll, Grafikchip Nvidia GeForce Go 7300) einen Core 2 Duo eingesetzt, ebenso die beiden mit 17-Zoll-Display ausgerüsteten Modelle 9420 (integrierte Grafik oder GeForce 7300) und das Multimedia-Modell 9520 (Nvidia GeForce Go 7900GS oder 7600, optionaler TV-Tuner, DVI- und HDMI-Ausgang).

Die neuen Docking-Stationen sollen die Nachteile der bisherigen Lösung (siehe c't 18/06, S. 144) ausräumen. Die Notebooks setzt man nun einfach auf die Docking-Station auf statt wie bisher umständlich einen Stecker in die Rückseite zu fummeln. Zudem lassen sich die Notebooks einem ersten Kurztest zufolge problemlos im Betrieb abnehmen, ohne erst die Docking-Station abzumelden oder, wenn man das Abmelden vergisst, einen Absturz des Rechners zu provozieren. Das Einsetzen der neuen Notebooks auf die Docking-Station gelang aber erst nach einigen Zielübungen. Zwei Docking-Stationen bietet Acer an, das EzDock II mit den üblichen Schnittstellen inklusive SPDIF und DVI, und das EzDock II+ mit zusätzlich einem ExpressCard- und Laufwerkseinschub. Anfangs kommen allerdings erst zwei Modelle mit dem neuen Docking-Anschluss auf den Markt, die beide mit 15- oder 15,4-Zoll-Displays in verschiedener Auflösung (1400 × 1050 oder 1024 × 768 bzw. 1680 × 1050 oder 1280 × 800 Punkte) lieferbar sind und – ebenfalls eine Neuerung bei Acer – außer dem Touchpad auch einen Trackpoint haben. Das TravelMate 6460 nutzt den Grafikchip ATI Mobility Radeon X1300, das TravelMate 6410 die Intel-Chipsatzgrafik GMA 950.

Auf die Frage, wer mit Blick auf die Akkurückrufe von Apple und Dell der Hersteller der Akkus sei, antwortete Acer, dass zwar tatsächlich ebenfalls Sony-Akkus zum Einsatz kämen, aber aufgrund der vorsichtigeren Ladestrategie bisher kein Fall einer Überhitzung bekannt seien. Acer bewirbt zwar einen Schnelllademodus, bei dem nach einer Stunde der Akku zu 80 Prozent geladen sein soll, aber genau die fehlenden 20 Prozent sind demnach der Sicherheitsbereich, der ein Überhitzen verhindert. (jow)