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Corel in gebremstem Sturzflug

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Trotz massiver Entlassungen musste das kanadische Softwarehaus Corel im dritten Geschäftsquartal 2000 genauso wie schon in den beiden vorhergehenden Quartalen einen dicken Verlust hinnehmen. Am Ende fehlten 10,7 Millionen US-Dollar in der Kasse. Im Vorjahresquartal machte das Unternehmen noch einen Gewinn von 17,6 Millionen US-Dollar – allerdings stand damals der Umbau des Konzerns zu einem Linux-Distributor noch bevor.

Auch der Umsatz ging gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr deutlich zurück: Mit 36,4 Millionen US-Dollar war er nur noch etwa halb so hoch wie im dritten Geschäftsquartal 1999. Lediglich der Rückgang des Umsatzes gegenüber den vorhergehenden Quartalen konnte gebremst werden. Im zweiten Quartal setzte das Unternehmen mit 36,6 Millionen US-Dollar nur unwesentlich mehr um als im dritten. Alle Hoffnungen setzen die Kanadier jetzt in die jüngst vorgestellte Version 10 von Corel Draw. Dieses Produkt soll wieder frischen Wind ins Geschäft bringen. (hps)