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Corel stellt Raw-Entwickler vor

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Die vornehmlich durch sein Vektorzeichenprogramm bekannte Software-Firma Corel übernimmt den Hersteller des Foto-Workflow-Programms Bibble. Erstes Kind dieser Verbindung ist der Raw-Entwickler AfterShot Pro 1.0. Das Programm soll detaillierte Einstellungen zur Foto-Entwicklung ermöglichen, Multithreading unterstützen und mehrere Prozessorkerne voll ausreizen können.

Corel legt den Raw-Entwickler Bibble unter dem Namen AfterShot Pro neu auf.

Die Palette zur Fotoverwaltung enthält einen Metadatenfilter, in dem man in den EXIF-Daten nach Objektiv, Kameramodell oder Datum stöbern kann; auch IPTC-Informationen lassen sich auf diese Art durchsuchen. Alternativ kann man einen Foto-Ordner über das Dateisystem anwählen. Per Mausklick oder Tastenkürzel lassen sich Bewertungen und Farbetiketten vergeben.

Die eigentliche Fotobearbeitung geschieht wie bei Bibble durch das nichtdestruktive Anwenden von Entwicklungseinstellungen auf Kamerarohdaten. Hervorzuheben sind eine Autokorrektur nach Maßgabe des Programms sowie nach der patentierten Methode Perfectly Clear. Belichtung, Weißabgleich, Farbe und Beschnitt lassen sich aber auch manuell anpassen. AfterShot bindet detaillierte Funktionen zum Schärfen ein, reduziert Rauschen nach der Methode des Herstellers Noise Ninja und korrigiert Farbsäume sowie Linsenverzerrung nach Objektivprofilen.

Bildregionen lassen sich selektiv bearbeiten. Außerdem unterstützt das Programm Ebenen. Per Stapelverarbeitung kann man mehrere Bilder umbenennen, mit den gleichen Einstellungen versehen, skalieren und konvertieren.

AfterShot Pro steht als 30-Tage-Testversion in deutscher Sprache für Windows, Mac OS X und Linux zum Download zur Verfügung. Die Vollversion kostet 90 Euro. Nutzer von Bibble 5, PaintShop Pro X2, Lightroom oder Aperture erhalten die Software zum Upgrade-Preis von 70 Euro.

Siehe dazu auch:

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