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Cornings Glasfasergeschäft springt wieder an

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Der US-amerikanische LCD- und Glasfaserspezialist Corning hat den Gewinn im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich steigern können. Gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres kletterte der Nettogewinn um 27 Prozent auf 327 Millionen US-Dollar oder 20 Cent je Aktie. Der Quartalsumsatz stieg binnen Jahresfrist um 50 Millionen auf 1,31 Milliarden US-Dollar (plus 4 Prozent). Das Unternehmen profitierte eigenen Angaben zufolge insbesondere von einer steigenden Nachfrage der Telekommunikationsbranche nach Glasfaserprodukten. Der Geschäftsbereich "Telecommunication", zu dem unter anderem das Geschäft mit Glasfasern gehört, konnte den Umsatz um 11 Prozent auf 439 Millionen US-Dollar steigern. Corning beliefert unter anderem Verizon Communications, das derzeit Milliarden in die Modernisierung seiner Festnetze investiert.

Im Geschäftsbereich "Display Technologies" sanken die Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum hingegen um 4 Prozent auf 524 Millionen US-Dollar. Hier machten sich Unternehmensangaben zufolge weiter fallende Preise für Glassubstrate bemerkbar. Für das zweite Quartal rechnet Cornings Finanzschef James Flaws mit einer Produktionssteigerung in der LCD-Fertigung um 8 bis 12 Prozent gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres. Der Konzernumsatz soll im zweiten Quartal auf 1,4 Milliarden US-Dollar steigen. Als Gewinn stellt Flaws 30 bis 33 Cent je Aktie in Aussicht. Die erhöhte Nachfrage nach Glasfaserkabeln will Corning unter anderem mit der Teil-Wiederinbetriebnahme einer bereits im Jahr 2002 stillgelegten Produktionsstätte abfangen. (pmz)