Coronavirus: Uber und Lyft stellen Mitfahr-Angebot ein

Fremde sollen nicht länger ein Lyft- oder Uber-Fahrzeug teilen. Grund: Ansteckungsgefahr. Die Fahrgemeinschaften dürften hohe Verluste gebracht haben.

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Bei den Chauffeuren sind die Fahrgemeinschaften wenig beliebt.

(Bild: Daniel AJ Sokolov)

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Seit Mittwoch ermöglichen die Fahrtdienst-Vermittler Uber und Lyft in Nordamerika keine Beförderungen mehr, bei denen Fremde mit ähnlichen Reiserouten für einen Teil der Strecke ein Fahrzeug teilen und somit billiger fahren. Durch diese Einschränkung wollen die Unternehmen das Risiko der Übertragung des Coronavirus reduzieren. Uber setzt den Schritt auch in London und Paris, weitere Märkte dürften Folgen.

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Die teureren Beförderungen einzelner Personen oder Kleingruppen sind wie gehabt verfügbar. Allerdings gemahnt Uber seine Nutzer gegenwärtig, nur notwendige Fahrten zu unternehmen, um die Verbreitung des Virus zu bremsen

Uber nennt die spontanen Fahrgemeinschaften Uber Pool, bei Lyft heißt das Angebot Lyft Line. Finanziell könnten die beiden Firmen von der Einstellung sogar profitieren, da es besonders hohe Verluste einfährt und auch bei den Chauffeuren nicht sonderlich beliebt ist. Fortgeführt wurde es vor allem aus politischen Gründen. Die Fahrgemeinschaften dienen als Vorzeigeprojekt für die Reduzierung des Fahrzeugaufkommens in verkehrsbelasteten Städten.

(ds)