Coronavirus: re:publica Berlin wird verschoben

Und noch eine Absage: Der beliebte Netzszene-Treff #rp20 soll nun vom 10. bis 12. August in Berlin stattfinden.

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Sascha Lobo auf der re:publica 2019.

(Bild: re:publica, re:publica 19 - Day 1, CC BY-SA 2.0 )

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Die re:publica 2020 wird nicht wie geplant vom 6. bis 8. Mai in der Station Berlin stattfinden. "Auch wenn das Veranstaltungsverbot in Berlin aktuell nur bis zum 19. April 2020 offiziell ausgesprochen wurde, planen wir nun, die #rp20 auf den 10. bis 12. August dieses Jahres zu verschieben", teilten die Veranstalter am Donnerstagabend mit. Die Verschiebung betrifft auch die parallel in der Station Berlin stattfindende Media Convention.

Die Veranstalter betonen, dass sie nicht länger darauf warten wollen, "dass das Land Berlin hier klarere Richtlinien vorgibt", sondern dass sie ihrer Verantwortung gegenüber Partnern, Ausstellern und Teilnehmern gerecht werden müssten. Die Tickets für die re:publica 2020 behalten bis auf weiteres ihre Gültigkeit, teilten die Veranstalter auf Twitter mit. Zudem könnten Teilnehmer ihre Tickets bis zum 31. März kostenlos stornieren.

Viele Fragen seien noch ungeklärt, deshalb bitten die Veranstalter um Verständnis, "dass wir auch noch nicht auf alles eine Antwort gefunden haben". Für den ursprünglichen Termin würden derzeit Ideen für digitale Alternativen entwickelt. Weitere Informationen zur Planung sollen "in Kürze" folgen.

Im vergangenen Jahr kamen rund 25.000 Menschen zur re:publica 19 und der parallel stattfindenden Media Convention. Die re:publica zählt inzwischen zu den größten europäischen Digitalkonferenzen. Angefangen hat es 2007 mit einer kleinen Veranstaltung mit rund 700 Teilnehmern in der Berliner Kalkscheune. Initiatoren der Konferenz sind Markus Beckedahl und Andreas Gebhard von netzpolitik.org sowie die Spreeblick-Gründer Tanja und Johnny Haeusler. (vbr)