Coronavirus zwingt Apple zu Gewinnwarnung

Nicht nur Produktion sondern auch Nachfrage in China leiden unter dem Coronavirus. Apple wird seine Quartalsziele nicht erreichen.

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Archivbild eines Apple-Ladens in Kalifornien

(Bild: Daniel AJ Sokolov)

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Das Coronavirus hat Apple Montagabend zu einer Gewinnwarnung veranlasst. Die Herstellung von iPhones läuft langsamer als erwartet, was Apples Umsätze weltweit schmälert. Zwar haben alle Fabriken nach den chinesischen Neujahrsferien wiedereröffnet, doch produzieren sie langsamer. Hinzu kommt gesunkener Absatz in China.

Alle Geschäfte Apples und seiner Vertriebspartner in China mussten schließen. Zwar hat Apple Läden in Peking wieder geöffnet, aber mit reduzierten Öffnungszeiten. Dabei zeigt sich eine "sehr geringe Kundenfrequenz", wie Apple in seiner Gewinnwarnung mitteilt. Außerhalb Chinas habe die Nachfrage hingegen nicht gelitten. Der Aktienkurs veränderte sich im nachbörslichen Handel nach Veröffentlichung der Gewinnwarnung kaum.

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Vor drei Wochen hatte Apple einen Quartalsumsatz zwischen 63 und 67 Milliarden US-Dollar und eine Bruttomarge zwischen 38 und 39 Prozent vorhergesagt. Diese Ziele wird das Unternehmen nun nicht erreichen. Neue Angaben gibt es nicht. "Die Situation ist in Entwicklung begriffen, und wir werden in unserer nächsten Telefonkonferenz im April anlässlich der Bekanntgabe der Quartalszahlen weitere Informationen verlautbaren", sagte Apple.

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(ds)