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Crossplattform-Virus für Windows und Linux [Update]

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Unter der Bezeichnung Virus.Linux.Bi.a/Virus.Win32.Bi.a hat Kaspersky den neuen Schädling bereits in seine Detektions-Datenbank aufgenommen, obwohl der erste Anlauf dieses Virus definitiv nur Demo-Charakter hat, also keinen Code enthält, der Schaden anrichtet. Laut Kaspersky vermag sich der Virus in den ausführbaren Programmdateien von Linux (ELF-Dateien) und Windows (PE- respektive EXE-Dateien für Win32) zu verstecken. Da Virenprogrammierer Proof-of-Concept-Code oft später in echte Schädlinge einbauen, dürfte der Neuling in Kürze die Signaturdateien aller Anti-Viren-Programme bereichern.

Update:
Das Konzept ist keineswegs neu: Bereits 2001 wurde mit W32.Winux beziehungsweise W32/Lindose eine ähnliche Konzeptstudie gesichtet, die allerdings nie nennenswerte Verbreitung erlangte. (gr)