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Cubasis: Steinbergs Musikproduktionsumgebung Cubase fürs iPad

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Steinberg hat seinen bekannten Audio/MIDI-Sequencer Cubase für das iPad zurechtgestutzt: Cubasis verspricht laut Hersteller zuverlässige und mobile Musikproduktion "in gewohnter Steinberg-Qualität" auf dem iPad. Die Bedienoberfläche von Cubasis ist im Look & Feel des PC-Bruders gehalten, sodass Cubase-Nutzer sich schnell heimisch fühlen dürften.

Prinzipiell unterstützt Cubasis beliebig viele Audio- und MIDI-Spuren. Es bringt 70 Instrumenten-Sounds basierend auf HALion Sonic sowie über 300 MIDI- und Audio-Loops mit. Der Mixer enthält zehn Effektprozessoren (Insert- und Send-Effekte), darunter essenzielle wie Kompressor, Equalizer, Reverb und Delay.

Cubasis' Bedienoberfläche orientiert sich am großen Bruder, um Cubase-Nutzern einen leichten Einstieg zu ermöglichen.

(Bild: Steinberg)

Klänge lassen sich über ein virtuelles MIDI-Keyboard (respektive ein Core-MIDI-kompatibles iPad-Keyboard) einspielen, auf dessen zusätzlichen Chord-Buttons sich Akkorde abspeichern und mit einem Tipp abrufen lassen. Alternativ stehen virtuelle Drumpads bereit. Cubasis steuert auf Wunsch andere Core MIDI Apps (nur Recording) und kann per "Background Audio/MIDI" simultan zu diesen Musik wiedergeben. Zum Bearbeiten von Klängen gibt es einen Sample-Editor (Audio) und einen Key-Editor (MIDI).

Fertige Projekte kann man aus Cubasis heraus zu SoundCloud oder Dropbox exportieren, per Mail versenden oder per AudioCopy zwischen Apps austauschen. Darüber hinaus kann man die Projekte unter Windows oder Mac OS X in Cubase (Artist) ab Version 6.5 und 7 sowie Cubase Elements, LE und AI in Version 6 weiterverarbeiten, wenn man die Cubase Project Import Extension installiert.

Mindestvoraussetzung für Cubasis ist iOS 6. Je nach iPad-Modell lassen sich polyphon 48 Stimmen (iPad 2, iPad mini) oder 64 Stimmen (iPad 3, iPad 4) abspielen. Cubasis ist ab sofort zum Preis von 45 Euro im App Store erhältlich. (vza)