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Cuil versucht sich an sozialer Suche

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Man muss es mit einer Analogie aus der Raumfahrt beschreiben: Vor einem Jahr explodierte die Suchmaschine Cuil kurz vor dem Abheben auf der Rampe. In den Medien als "Google-Killer" gehypt, versagte gleich zu Beginn die Technik: Server brachen zusammen und die Suchalgorithmen lieferten teilweise völlig irrelevante Ergebnisse.

Das Start-up aus dem kalifornischen Menlo Park bereitet nun aber ein Comeback vor, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Die Idee: Es will zur ersten Suchmaschine werden, deren Ergebnisse durch das soziale Netzwerk der Nutzer gefiltert werden. Neben den regulären Linklisten sollen auch solche angeboten werden, die persönliche Relevanz besitzen.

Wenn ein Nutzer dann bei Cuil beispielsweise nach der Band "Green Day" sucht und der Suchmaschine zuvor eine Genehmigung dafür erteilt hat, einen Blick auf seinen Facebook-Account (oder jedes andere bekanntere soziale Netzwerk) zu werfen, erscheint ein zusätzlicher Kasten neben dem Ergebnis. In dem sind dann alljene Mitglieder des persönlichen Netzwerks verzeichnet, die ebenfalls Green Day und ähnliche Bands mögen. Die neue Funktion soll bis Ende August in den Livebetrieb gehen.

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(bsc)