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DARPA testet autonomes Radarboot für Seekriege der Zukunft

Nicht nur Autos sollen bald ohne menschliche Eingriffe fahren, auch an autonomen Schiffen wird intensiv geforscht – für die Marine, aber auch für die globale Logistikbranche.

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DARPA testet autonomes Radarboot für Seekriege der Zukunft

Vor der Küste Kaliforniens war zuletzt ein eigenartiges Gefährt zu sehen: ein Roboter-Schiff der staatlichen US-Forschungsstelle DARPA, das an einem Gleitschirm hochmoderne Radartechnik hinter sich herzieht. Der Schirm erreicht Höhen von 150 bis 500 Metern und kann dadurch ein weitaus größeres Gebiet erfassen, als es mit einem Radarmast auf dem Schiff selbst möglich wäre. Das berichtet Technology Review online in „Autonom durch die Meere“.

Für die DARPA liegt darin die Zukunft der Kriegsführung auf See: Drohnenboote patrouillieren in potenziell feindlichen Gewässern, während bemannte Schiffe so lange wie möglich außerhalb der Gefahrenzone bleiben. Doch nicht nur bei der DARPA wird an autonomen Schiffen gearbeitet. Ein ähnliches Projekt, gedacht für den kommerziellen Einsatz als Fähre, wurde vor kurzem in Amsterdam vorgestellt. Unter dem naheliegenden Namen Roboat wollen Forscher von MIT, der Technischen Universität Delft und der Universität Wageningen eine autonome Flotte für die Kanäle der Stadt entwickeln.

Und auch die globale Logistikbranche hat ambitionierte Pläne in diesem Bereich. Rolls-Royce etwa veröffentlichte in diesem Jahr die Vision für eine Zukunft, in der Containerschiffe völlig ohne Besatzung die Meere durchqueren. Mikael Makinen, Präsident der Marine Division von Rolls-Royce, sprach sogar davon, die Idee sei "so disruptiv wie das Smartphone"; intelligente Schiffe würden Schiffsdesign und -betrieb "revolutionieren".

Mehr dazu bei Technology Review online:

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