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DB2-Überwachung mit quelloffener Konsole

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IBM hat für die hauseigene Datenbank DB2 eine quelloffene Überwachungskonsole mitsamt ausführlicher Dokumentation ins Web gestellt. Die Software, mit der sich gekaufte ebenso wie gratis erhältliche, unter Linux, Unix oder Windows aufgesetzte DB2-Datenbanken übers Web kontrollieren lassen, ist zwar in IBMs Entwicklungsabteilung entstanden, soll aber fortan als Community-Projekt auch von Beiträgen anderer Nutzer profitieren.

Typische Aufgaben für die Konsole sieht IBM darin, die Performance-Berichte von Datenbankservern auszuwerten, Daten aus dem DB2 Information Center zu extrahieren, Log-Dateien zu überwachen, beliebige Tabellen- und Ansichts-Inhalte anzuzeigen und nicht zuletzt auch darin, Software-Meldungen über Lizenzkonflikte zu analysieren. Alle Ausgaben sind in XML formuliert und sollen sich dadurch leicht anpassen lassen.

Außerdem betrachtet Big Blue die auf PHP basierende Konsole als Beispielsammlung für die Ansprache der hauseigenen Datenbankserver mit diesem Idiom und hat der Konsole außer Code-Beispielen auch noch weitere Anleitungen mitgegeben, wie man damit eigene PHP-Funktionen entwickeln und nutzen kann.

Nach der Herausgabe einer kostenlosen DB2-Variante und dem Zugeständnis, auch für dieses Paket kommerziellen Support anzubieten, tut IBM hiermit einen weiteren Schritt in den Fußstapfen des Mitbewerbers MySQL, Open-Source- und kommerzielle Datenbank-Angebote zu kombinieren. Konzentrierten sich dessen Anhänger ursprünglich ganz auf das Community-Produkt phpMyAdmin, hat MySQL längst eigene Entwicklungen dagegengesetzt. Auch Microsoft stattet seine kostenlose Datenbank-Edition SQL Server Express mit einer eigenen Admin-Oberfläche aus, von der allerdings kein Quelltext zur Verfügung steht. (hps)