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DFB-Kicker trainieren virtuell

Der Deutsche Fußball-Bund hat angekündigt, seine Kooperation mit STRIVR Labs auszubauen. Das kalifornische Unternehmen hat sich auf den Einsatz von Virtual Reality bei der Ausbildung von Sportlern spezialisiert.

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(Bild: DFB)

Ein Pilotprojekt mit 360-Grad-Videos haben der DFB und der Stanford-Ableger STRIVR Labs unter dem Titel "Wahrnehmung und Entscheidungshandeln" bereits gemeinsam durchgeführt. Für das "Technology Lab" der geplanten DFB-Akademie in Frankfurt soll diese Zusammenarbeit nun intensiviert werden.

Mit 360-Grad-Videos sollen Fußballer lernen, schneller bessere Entscheidungen zu treffen.

Die VR-Technik soll vor allem Diagnostik und Schulung der psychologischen und kognitiven Fähigkeiten der Fußballspieler voran bringen. Als Hauptvorteil seiner Trainingsmethoden preist STRIVR die Möglichkeit, Situationen aus dem echten Leben wieder und wieder zu üben und damit die Reaktionszeit und den Instinkt für die richtige Entscheidung zu verbessern.

Nach Aussage von Oliver Bierhoff, Projektleiter der DFB-Akademie, sollen von der Forschung und Entwicklung nicht nur die Nationalspieler profitieren, sondern "alle Vereine in Deutschland, von den Profiklubs der Bundesliga bis hin zu den Amateuren an der Basis". Für Markus Weise, Leiter Konzeptentwicklung der DFB-Akademie, ist Virtual Reality eine äußerst spannende Technologie, die noch am Anfang ihrer Entwicklung stehe und viele Möglichkeiten biete. "Diese wollen wir von Beginn an nicht nur mitbegleiten, sondern sie nach unseren Vorstellungen mitprägen." (hos)