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DHL-Paketkästen auch für Mietshäuser

Gemeinsam mit einem Wohnungsunternehmen will DHL erste Paketstationen in Mietshäusern aufstellen. Damit können die Mieter Pakete entgegennehmen und verschicken.

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(Bild: DHL)

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Die Post-Tochter DHL will ab April in einem Pilotprojekt Paketkästen in Mehrfamilienhäusern aufstellen. Mieter sollen darüber ihre Pakete annehmen und auch verschicken können – ähnlich wie bei einer Packstation. Dafür kooperiert DHL laut Mitteilung mit dem Wohnungsunternehmen Deutsche Annington, zunächst sollen die Kästen in ausgewählten Häusern in Berlin und Dortmund aufgestellt werden. Weitere Standorte sollen folgen.

Mieter müssen sich online registrieren, um einen elektronischen Schlüssel mit RFID-Chip für die Station im Haus zu erhalten. Die Sendung soll dann vom Zusteller in einem der Fächer der Station verstaut werden, der Kunde erhält einen Hinweis in den Briefkasten geworfen. Mit dem Schlüssel-Chip soll gewährleistet sein, dass nur der betreffende Kunde das Fach öffnen kann. Die Ware soll in den verschlossenen Kästen diebstahlgeschützt verwahrt sein, verspricht DHL.

Auch die Versendung von Retouren und vorfrankierten Paketen sollen über die Paketstationen möglich sein, der Auftrag dafür wird online erteilt. Für die Mieter in den betreffenden Häusern sollen die Kästen ein kostenfreier Service sein, erklärte ein Sprecher der Deutschen Annington.

Bereits seit Mitte vergangenen Jahres bietet DHL Kunden in Deutschland die Möglichkeit, sich einen eigenen Paketkasten zu kaufen oder zu mieten, in dem dann Pakete zugestellt werden. Das Angebot richtet sich vor allem an Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern. Für den Kauf der Basisvariante werden 99 Euro fällig, bei der Mietvariante monatlich 2 Euro. (axk)