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DHL stellt Bezahldienst Postpay ein

DHL beendet seine Engagement in Sachen Onlinebezahldienste und stellt den Service Postpay ein. Auch der Marktplatz Allyouneed geht offline.

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DHL stellt Bezahldienst Postpay ein

(Bild: DHL)

Die Deutsche Post schließt ihren Onlinemarktplatz Allyouneed und wickelt auch den Bezahldienst Postpay ab. Bereits seit Ende September 2018 sind Bezahlungen mit Postpay nicht mehr möglich. Nutzer haben aber noch bis Ende November 2018 Zugriff auf ihr Kundenkonto, um Transaktionen einzusehen oder Daten zu bearbeiten. Dieselbe Frist gilt für Allyouneed-Kunden, die etwa noch Gutscheine einzulösen haben.

Alle Konten werden zum 1. Dezember 2018 gelöscht, Daten über getätigte Käufe würden gemäß gesetzlicher Pflichten archiviert und nach Ablauf der Speicherfristen gelöscht, teilte DHL seinen Kunden mit. Das Tochterunternehmen hinter Postpay, die Deutsche Post Zahlungsdienste, soll am 31. Juli 2019 den Betrieb einstellen. Der Online-Supermarkt Allyouneed Fresh ist den Angaben nach nicht von der Schließung betroffen. DHL hatte diesen Ende September für eine ungenannte Summe an den Online-Reifenhändler Delticom verkauft.

Angaben zur Zahl der Postpay-Nutzer machte DHL nicht. Unter den Bezahldiensten in Deutschland spielte der 2011 zunächst unter dem Namen DHL Checkout gestartete Service offenbar auch keine große Rolle. Paypal hat eigenen Angaben nach 20,5 Millionen Kunden in Deutschland, Paydirekt nennt derzeit 2,2 Millionen Nutzer. (Mit Material der dpa) / (axk)

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