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DHL will die Produktivität mit Augmented Reality steigern

Für ein Pilotprojekt in den Niederlanden hat DHL Lagermitarbeiter mit Datenbrillen ausgestattet, um mittels Augmented-Reality-Anwendungen die Produktivität zu steigern. In Zukunft will das Unternehmen vermehrt auf derartige Technologien setzen.

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DHL nutzt Augmented Reality im Lagerbetrieb

(Bild: DHL)

Der Paketdienst DHL hat in Zusammenarbeit mit Ricoh und Ubimax, einem Wearable-Anbieter für die Industrie, Lagermitarbeiter in einem Distributionszentrum in den Niederlanden mit den Datenbrillen Google Glass und Vuzix M100 ausgestattet. Dabei wurden die Mitarbeiter mittels eingeblendeten Arbeitsanweisungen drei Wochen lang bei der Kommissionierung unterstützt.

Im Detail erschienen auf den Bildschirmen der Brillen ortsbezogene Hinweise, sodass die Mitarbeiter gesuchte Artikel und deren benötigte Menge innerhalb des Gangsystems schneller finden konnten. Währenddessen wurden die bisher eingesetzten Handscanner und Pick-Listen ersetzt. DHL zufolge hat der Ansatz die Prozesse messbar beschleunigt. Fehler wurden demnach komplett vermieden und die Effizienz um 25 Prozent gesteigert.

Die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung ist für DHL indes kein komplett neues Terrain, denn sie legten bereits im Juni vergangenen Jahres einen entsprechenden Trendreport vor. Gemäß eigenen Angaben sind kurzfristig weitere Machbarkeitsstudien zu Augmented-Reality-Anwendungen geplant. (des)

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