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DJV nennt Telekom-Bespitzelungsaffäre "Angriff auf Pressefreiheit"

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Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) sieht in der Bespitzelungsaffäre bei der Telekom einen "Angriff auf die Pressefreiheit". Der Bundesvorsitzende der Journalistengewerkschaft, Michael Konken, forderte in einer Mitteilung in Berlin eine vollständige Aufklärung der am Samstag in einem Spiegel-Bericht dargestellten Vorwürfe. "Journalistinnen und Journalisten wie die gesamte Öffentlichkeit müssen so schnell wie möglich über das ganze Ausmaß der Überwachung informiert werden", verlangte Konken. "Wenn die Vorwürfe stimmen, hat das Telefonunternehmen seine technischen Möglichkeiten missbraucht und Methoden illegal angewandt, die Sicherheitsbehörden sonst nur in gesetzlich bestimmten Fällen einsetzen dürfen." (dpa)/ (axv)