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DSL-Großstörung: 100.000 Betroffene auch in Großbritannien

Anfang der Woche waren 900.000 Kunden der Deutschen Telekom zeitweilig ohne Zugang zum Internet nach einem Hackerangriff. Auch in Großbritannien gab es massive Probleme, die betroffenen Provider haben verschiedene Tipps.

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Telekom

(Bild: dpa, Federico Gambarini/Symbol)

Hackerangriff auf Telekom-Router

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Von der Großstörung in deren Folge rund 900.000 Kunden der Deutschen Telekom zeitweilig ihren Internetanschluss verloren, waren auch in Großbritannien insgesamt mehr als 100.000 Kunden betroffen. Wie der Guardian berichtet, trafen die Auswirkungen des Hackerangriffs Anschlüsse der Provider TalkTalk, KCom und Post Office. Die genauesten Angaben zu den seit Sonntag auftretenden Problemen macht dabei KCom. Dort waren offenbar 10.000 Kunden betroffen, dem Unternehmen zufolge alle Besitzer des Routers Zyxel AMG1302-T10B. Die würden in den meisten Fällen durch aus der Ferne eingespielte Updates abgesichert. Ungefähr 1000 Kunden benötigten aber zusätzliche Hilfe und würden kontaktiert.

Beim Post Office – wo allein mehr als 100.000 Kunden betroffen waren – und bei TalkTalk, das keine Zahlen nannte, werden Betroffene lediglich gebeten, ihre Router aus- und wieder anzuschalten. Das soll helfen und stimmt mit der Gegenmaßnahme überein, die Anfang der Woche auch die Telekom ihren Kunden empfohlen hatte. Für den bei KCom betroffenen Zyxel-Router gibt es seit Mittwoch ein Update. Das klingt danach, als wären zumindest diese Router direkte Ziele der Hackerangriffe gewesen – keine Kollateralschäden.

Lesen Sie dazu auch die ausführliche Analyse der Großstörung bei der Telekom:

Die Großstörung war auch Thema der aktuellen #heiseshow

(mho)