Menü

DTP: Affinity Publisher tritt gegen Adobe InDesign an

Serifs Creative-Suite-Alternative ist fertig: Affinity Publisher ergänzt und integriert die Anwendungen Photo und Designer. Abogebühren soll es keine geben.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 119 Beiträge

(Bild: Serif)

Von

In den Desktop-Publishing-Markt kommt wieder Bewegung: Das Entwicklerstudio Serif hat Affinity Publisher nun in finaler Fassung veröffentlicht und komplettiert damit die hauseigene Alternative zu Adobes Creative Suite. Publisher ist als Layout-Werkzeug gedacht, um etwa Broschüren, Magazine oder bebilderte Bücher zu erstellen.

Zum Funktionsumfang von Affinity Publisher gehören gehören unter anderem Master-Seiten, fortgeschrittene Typographie wie Textumfluss, verknüpfte Textrahmen, Text auf Pfaden, dynamische Fotorahmen sowie die Unterstützung für Grundlinienraster und Tabellen. Auch ein vollständiger CMYK-Workflow, die Unterstützung von Schmuckfarben und die PDF/X-1a-, PDF/X-3- und PDF/X-4-Ausgabe für den Druck sind vorhanden, wie der Hersteller am Mittwochabend mitteilte.

Serif setzt auf Einmalkauf-Preis statt Software-Abos.

(Bild: Serif)

Serif verweist besonders auf die Integration der beiden anderen hauseigenen Anwendungen Affinity Photo und Affinity Designer: Mit einer "StudioLink" genannten Technik könne man die umfangreichen Funktionen der Bildbearbeitung sowie des Vektorgrafikprogramms direkt in Publisher zur Bearbeitung verwenden, ohne dafür zwischen den Apps hin- und herwechseln zu müssen – dies solle Workflows deutlich beschleunigen.

Man wolle mit Publisher den Markt für Desktop-Publishing durchschütteln, teilte das Entwicklerstudio bei der Einführung mit – man setze auf neueste Technik und verzichte auf einen "aufgeblähten" Funktionsumfang.

Affinity Publisher hat einen rund zehnmonatigen öffentlichen Beta-Test durchlaufen und ist nun für macOS und Windows zum Kauf erhältlich, eine iPad-Version soll "später" folgen. Die iPad-Apps Affinity Photo und Designer können ab dem jüngsten Update auch Publisher-Dokumente öffnen, bearbeiten und exportieren, betonte Serif.

Auch gegen Adobes Abo-Modell hat sich Serif in Stellung gebracht. Affinity Publisher wird – ebenso wie Affinity Photo und Designer – gegen Einmalzahlung angeboten. Der Einführungspreis beträgt 44 Euro, die Anwendung lässt sich direkt auf der Webseite des Anbieters kaufen oder – im Fall der macOS-Version – alternativ auch zum gleichen Preis im Mac App Store.

Affinity Publisher – Desktop-Publishing (5 Bilder)

(Bild: Serif)

(lbe)