Menü

DTP: Facebook-Fotos können direkt zu Google importiert werden

Dank des Data-Transfer-Projects sollen Facebook-Fotos und -Videos künftig direkt zu Google übertragbar sein. Die Funktion kommt weltweit 2020.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 7 Beiträge

(Bild: Lloyd Carr/Shutterstock.com)

Von

Bereits heute veröffentlich Facebook eine neue Funktion in Irland. Damit sollen Fotos und Videos einfach und schnell vom sozialen Netzwerk zu Google Fotos übertragen werden können – ohne einen Down- und Upload zwischendurch. Weltweit können Nutzer ab Anfang des kommenden Jahres den Dienst in Anspruch nehmen. Weitere Anbieter sollen folgen.

Die Funktion hat Facebook in einem Blogbeitrag angekündigt. Sie entstand im Rahmen des Data-Transfer-Projects (DTP), einer Kollaboration mit Google, Apple, Microsoft und Twitter. Ziel der Tech-Giganten ist es, Daten sicher von einem Dienst zum anderen übertragen zu lassen. Das geschieht über bestehende APIs und Authentifizierungsmechanismen. Diese werden von dem Service genutzt, der dann die Daten in ein standardisiertes Format umwandelt und der Zielplattform übergibt.

Von dem Open-Source-Projekt erhofft sich Facebook, dass es auch andere Dienste nutzen. Natürlich geht es dem sozialen Netzwerk zusätzlich um die Sicherheit der Daten der Nutzer. Abgesehen von der Verifizierung der Dienste untereinander und durch die Nutzer, werden Daten selbsterklärend verschlüsselt versendet. Es ließen sich sogar weitere Authentifizierungsverfahren von den einzelnen Anbietern einbauen. Sobald ein Transfer beendet ist, werde auch die Verbindung gekappt.

Ursprünglich hat Google das Projekt 2018 gestartet, zuletzt schloss sich im Sommer dieses Jahres auch Apple an. Der Code, der auf GitHub zur Verfügung steht, soll vor allem von Entwicklern von Google und Microsoft stammen. "Die DTP möchte das Ökosystem der Datenübertragung verbessern, indem es die Infrastruktur auf Seiten des Providers sowie des Nutzers verringert – was wiederum zu einer steigenden Anzahl von Anbietern des Dienstes führt", heißt es im Whitepaper zum DTP. Der dort erklärte Hintergrund ein solches Projekt aufzubauen lautet jedoch mit einer Packung Schmalz: Es "bringt den Nutzern Seelenfrieden".

(emw)