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Dänemark führt weiter bei der "E-Readiness"

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Dänemark bietet auch in diesem Jahr wieder die weltweit besten Voraussetzungen für E-Business-Anwendungen. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest IBM und die Economist Intelligence Unit in ihrer nunmehr zum siebten Mal veröffentlichten "E-Readiness"-Studie. Zur Bewertung der "E-Readiness" einzelner Länder erheben die Wirtschaftsforscher rund 100 Parameter aus den Bereichen technische Infrastruktur, rechtliche Rahmenbedingungen, soziales und kulturelles Umfeld, Dienstleistungsangebot, Wirtschaftsumfeld und E-Business-Support. Über ein Gewichtungsmodell werden anschließend Punkte zwischen eins und zehn vergeben. Dänemark belegt den ersten Platz mit 9,00 Punkten (Vorjahr: 8,74).

Platz zwei im "E-Readiness"-Ranking 2006, das insgesamt 68 Nationen umfasst, belegen die USA (8,88 Punkte), gefolgt von der Schweiz (8,81) und Schweden (8,74). Deutschland liegt mit einer Punktzahl von 8,34 wie im Vorjahr auf Rang zwölf. Die größten Sprünge im Ranking nach oben machten binnen Jahresfrist Australien, Kanada und Litauen. Insgesamt habe man bei nahezu allen untersuchten Ländern Fortschritte bei der "E-Readiness" ausgemacht, halten die Wirtschaftsforscher fest. Überproportional verbessert habe sich vor allem die Lage in den bislang schwächsten "E-Readiness"-Staaten, mit der Folge, dass die digitale Kluft zwischen Führungs- und Entwicklungsnationen kleiner geworden sei. (pmz)