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Daimler und Qualcomm wollen Autos drahtlos vernetzen und aufladen

Der US-amerikanische Chiphersteller erweitert seine Partnerschaft mit Daimler, die sich bisher auf den Motorsport beschränkte.

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Daimler und Qualcomm wollen Autos drahtlos vernetzen und aufladen

Drei verschiedene induktive Ladeoptionen sieht Qualcomm in Zukunft für Elektroautos

(Bild: Qualcomm)

Daimler und Qualcomm wollen die Fahrzeugvernetzung zusammen voranbringen. Dafür haben die beiden Unternehmen nun eine strategische Kooperation vereinbart, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Sie erweitern damit die bestehende Zusammenarbeit, die sich bisher auf den Motorsport beschränkte. Dort kooperiert das Formel-Eins-Team Mercedes AMG Petronas mit dem US-amerikanischen Chiphersteller.

Die beiden Unternehmen wollen erkunden, welche Technik in zukünftigen Fahrzeugen eingesetzt werden kann. Erwogen werden da beispielsweise 3G/4G Mobilfunkverbindungen innerhalb des Fahrzeugs mit der Snapdragon-Prozessortechnik oder E-Autos per Induktion zu laden, etwa mit der Technik Qualcomm Halo Wireless Electric Vehicle Charging (WEVC). Dabei sollen nicht nur Autos geladen werden können, ohne dass sie an eine Station fahren müssen, sondern auch elektronische Geräte im Auto.

Dabei handelt es sich nicht um die erste Kooperation dieser Art. Vor knapp drei Jahren tat sich Qualcomm mit dem Daimler-Konkurrenten Renault zusammen, um das berührungslose, induktive Laden von Elektroautos zu testen. Wobei die Technik als solche schon länger eingesetzt wird: In Italien etwa werden seit einem Jahrzehnt ausgewachsene Omnibusse induktiv mit Strom versorgt.

Elektroautos in Deutschland (55 Bilder)

BMW produziert den i3 seit September 2013, in Deutschland wurde er ab November 2013 ausgeliefert. Grundpreis: 35.000 Euro. BMW gibt die Reichweite mit bis zu 200 km im Alltagsbetrieb an.

(anw)

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