Damn Small Linux 2.0 erschienen

Die 50 MByte große Mini-Distribution, die ab 128 MByte Ram komplett im Hauptspeicher abgelegt werden kann, beinhaltet nun Firefox 1.0.6 und bietet eine bessere Hardware-Unterstützung.

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Von
  • Christiane Rütten

Auf der Website von Damn Small Linux, kurz DSL, steht nun Version 2.0 zum Download bereit. Die wesentlichen Neuerungen sind Firefox 1.0.6, XFree86 4.3.0, libc 2.3.2 und eine bessere Sprachunterstützung. Der neue Kernel 2.4.31 kann nun SATA-Festplatten ansprechen. Ebenfalls erweitert wurde die Unterstützung von Wireless-Lan, PCMCIA-Karten und Winmodems. Neu hinzu gekommen ist Joe's Window Manager jwm. Als Mindestanforderung wird ein 486DX mit 16 MB Ram angegeben.

Die auf Knoppix basierende Mini-Distribution bietet ansonsten eine umfassende Grundausstattung in den Bereichen Internet, Dateiverwaltung und Textverarbeitung sowie alle gängigen Linux-Tools für die Kommandozeile. Ebenso gehören ein SSH- und Web-Server, VNC- und Samba-Client, der MP3-Player XMMS und ein Konfigurations-Frontend zur Basisausstattung. Weitere Pakete, die keinen Platz in dem 50 MB großen Image fanden, lassen sich per Mausklick übers Internet aus dem MyDSL-Repository nachinstallieren.

DSL lässt sich direkt von CD und USB-Stick booten und ab 128 MByte RAM komplett im Arbeitsspeicher ablegen. Beim Starten von Applikationen kommt es dann kaum noch zu merklichen Verzögerungen. Außerdem steht ein ZIP-Archiv mit dem Zusatz "embedded" bereit, das den Emulator QEmu für Windows und Linux enthält und DSL direkt vom Desktop aus startet. Die recht langsam laufende Emulation eignet sich allerdings nur eingeschränkt zum Arbeiten.

Siehe dazu auch: (cr)