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Darktable 1.4 mit Skriptengine Lua

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Die Foto-Workflow-Software Darktable hat mit Version 1.4 die Skript-Engine Lua erhalten, die die Zusammenarbeit mit anderen Bildbearbeitungsprogrammen verbessern soll. Die Skripte lassen sich bei bestimmten Ereignissen ausführen, beispielsweise beim Import neuer Fotos. Das Entwickler-Team schreibt in den Release-Notes, dass bislang nur wenig Beispielskripte zur Verfügung stehen, man aber davon ausgehe, dass die Community schon bald zahlreiche Skripte beisteuern werde.

Besonders große Leuchttisch-Projekte soll Darktable 1.4 nun deutlich flüssiger darstellen.

(Bild: darktable.org)

Die neue Fokus-Erkennung soll das Kontrollieren der Bildschärfe erleichtern. Anhand von Kontrastkanten markiert Darktable in der Leutchttisch-Ansicht scharfe Bildbereiche, die sich per Tastenkommando in voller Auflösung darstellen lassen.

Ergänzt wurde die Software darüber hinaus um neue Maskenformen (Pinsel, Ellipse, Pfad und Verlauf), eine Exportfunktions ins WebP-Format und neue Optionen zum Verrechnen zweier Ebenen (Blend Mode). Das Farb-Modul „Color Transfer“ wurde durch die Funktionen „Color Mapping“, „Color Balance“ und „Contrast, Brightness, Saturation“ ersetzt. Dem Histogramm haben die Entwickler mit Waveform eine weitere Darstellung spendiert. Verbessert wurde auch die Geschwindigkeit bei großen Leuchttisch-Projekten.

Die neuen Funktionen im Video.

Das Update steht bereits über die offiziellen Paketquellen zur Verfügung. Quellcode, fertige Pakete für gängige Linux-Distributionen wie Ubuntu, Fedora, OpenSuse, Arch Linux oder Gentoo sowie Installationsanleitungen haben die Entwickler auf der Projekt-Seite bereitgestellt. Eine experimentelle Portierung für Mac OS X (ab 10.6) ist ebenfalls verfügbar. (jra)

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