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Das GNU-Projekt feiert 30. Geburtstag

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Vor genau 30 Jahren, am 27. September 1983, kündigte Richard Stallman das GNU-Projekt an. Stallmans Ziel: ein Unix-artiges Betriebssystem aus freier Software – frei im Sinne der später ebenfalls von Stallman gegründeten Free Software Foundation: GNU-Software darf man beliebig nutzen, ihre Quelltexte untersuchen und verändern, und man darf die Software verändert oder unverändert weitergeben.

Die Vision von Stallman hat sich in Form von GNU/Linux realisiert, einem Unix-artigen Betriebssystem aus den GNU-Userland-Tools und dem Linux-Kernel (den Linus Torvalds übrigens bis heute mit Hilfe von GNU-Tools entwickelt). Und letztlich war das GNU-Projekt die Keimzelle einer weltweiten Community aus Anwendern und Entwicklern, die gemeinsam dafür sorgen, dass freie Software immer besser wird.

GNU ist übrigens einer dieser unter Programmierern so beliebten rekursiven Akronyme: GNU steht für "Gnu's Not Unix".

Siehe dazu auch:

  • 30 Jahre GNU, c't-Redakteur Reiko Kaps über seine persönliche Geschichte mit dem GNU Projekt

(odi)

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