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Das Internet als universeller Kaufberater

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Zwei Drittel der deutschsprachigen Internet-Nutzer verwenden das Netz gezielt zur Recherche nach Produktinformationen. Bei erfahrenen Online-Nutzern und -Einkäufern sowie bei Intensiv-Nutzern des Internet beträgt dieser Wert über 70 Prozent. Das hat das Hamburger Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß für ihre 20. WWW-Benutzeranalyse herausgefunden (PDF-Datei). Dafür wurden vom 5. April bis 9. Mai 101.385 schriftliche Online-Befragungen durchgeführt.

Über 60 Prozent der Befragten gaben an, nach dem Suchen von Informationen im Internet normalerweise auch in Geschäften außerhalb des Internet einzukaufen. Jeder Vierte davon kauft grundsätzlich nur "offline" und nie im Internet ein. Für 49,9 Prozent der Befragten waren Online-Informationen für die Kaufentscheidung besonders bei Computerprodukten wichtig. An zweiter Stelle folgen mit 46 Prozent Automobile und an dritter mit 40,5 Prozent Telekommunikationsgeräte. Informationen zu Kleidung, Körperpflege und Medikamente sind hingegen nur für jeweils etwa 10 Prozent wichtig.

Jeder zweite Nutzer von Online-Produktinfos kauft normalerweise auf den Websites ein, auf denen die Informationen gefunden wurden, haben die Marktforscher außerdem herausgefunden. Noch etwas wichtiger sind aus Nutzersicht niedrige Preise. 57 Prozent der Online-Produktinformationssucher präferieren für den anschließenden Kauf besonders günstige Online-Shops. Hier greifen Preissuchmaschinen wie Geizkragen.de. Sie hat mit 74,8 Prozent den höchsten Bekanntheitsgrad und wird von 25,4 Prozent der Befragten genutzt. Guenstiger.de kennen 72,4 Prozent, wird aber von 28,2 Prozent genutzt. Der Google-Abgleger Froogle kommt auf einen Bekanntheitsgrad von 43,8 Prozent und wird von 6,7 Prozent genutzt. Die komplette Studie ist ab dem morgigen Mittwoch erhältlich. (anw)

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