Menü

Das Internet wird weltweit schneller

vorlesen Drucken Kommentare lesen 102 Beiträge

Im neuesten seiner vierteljährlichen Berichte „State of the internet “ geht Akamai, Dienstleister für Lastverteilung bei Web- und Internetdiensten, davon aus, dass das Internet weltweit schneller geworden ist. So sei die durchschnittliche globale Spitzengeschwindigkeit im Downlink auf 13,5 Mbps gestiegen – im Vergleich zum vorigen Quartal ein Zuwachs von fast 10 Prozent und zum Vorjahresquartal sogar von 25 Prozent.

Die Steigerung führt Akamai laut US-Medienberichten auf die stärkere Verbreitung von Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindungen zurück, die ab 10 MBit/s beginnen. In Dänemark, Finnland, Südkorea, der Schweiz und den USA soll sich die Zahl dieser schnellen Verbindungen seit dem vergangenen Jahr nahezu verdoppelt haben.

Im Ländervergleich der flinken Netzzugänge liegen dem Bericht zufolge asiatische Staaten klar vorn: Spitzenreiter Hongkong erreichte eine durchschnittliche Spitzengeschwindigkeit von 49,3 MBit/s, gefolgt von Südkorea und Japan. Auf dem vierten bis sechsten Rang finden sich Rumänien, Lettland und die Niederlande, auf dem achten die USA. Deutschland ist auf Rang 25 platziert mit 23,4 MBit/s, was immerhin einer Steigerung von 10 Prozent zum vorigen Quartal und 28 Prozent zum Vorjahresquartal entspricht.

Die globale durchschnittliche Standardversorgung im Datenverkehr lag laut Bericht bei 2,6 MBit/s, was einer Verbesserung von 14 Prozent zum Vorquartal entspricht und ebenfalls 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auch hier dominiert Asien: Der erste Platz geht an Südkorea mit 15,7 MBit/s, worauf Japan und Hongkong folgen; die Niederlande liegt mit 8,8 MBit/s als bestes europäisches Land auf Rang vier. Deutschland schafft mit 5,8 MBit/s Platz 17 weltweit.

Immerhin bei der durchschnittlichen Standardversorgung im mobilen Internet reicht es hierzulande für den ersten Platz: Ein nicht benannter deutscher Mobilfunkanbieter soll hier mit knapp 6 MBit/s den besten Wert geboten haben. (axk)