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Daten- und Mobilfunkgeschäft stützt AT&T

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Der amerikanische Telecomkonzern AT&T hat im zweiten Geschäftsquartal erneut von einem starken Mobilfunk- und Datengeschäft profitiert. Der Gewinn kletterte um neun Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar. Der Umsatz stagnierte bei knapp 31,6 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem Ergebnis in dieser Größenordnung gerechnet.

AT&T profitierte wie zuletzt schon vor allem von starken Zuwächsen im Geschäft mit Datentraffic. Im inzwischen größten Geschäftsfeld legte der Umsatz um knapp acht Prozent zu. Dadurch konnte der zweistellige Einbruch bei der klassischen Telefonie aufgefangen werden.

Der US-Konzern wollte das Mobilfunkgeschäft eigentlich mit T-Mobile USA stärken, war im Dezember nach langem Hin und Her aber gescheitert. AT&T wollte sich den Kauf eigentlich 39 Milliarden Dollar kosten lassen, scheiterte jedoch am Widerstand der Wettbewerbshüter. Von vier landesweiten Mobilfunkanbietern wären nach dem Kauf nur noch drei übrig geblieben und AT&T wäre zur Nummer eins aufgestiegen. Am Ende blickte der Konzern in die Röhre und musste der Deutschen Telekom auch noch 3 Milliarden Dollar in bar als Ausgleich für das geplatzte Geschäft zahlen.

Zudem darf die Telekom (über das sogenannte Roaming) das Netz des größeren Rivalen mitnutzen und bekommt überdies begehrte Funkfrequenzen. AT&T bezifferte den Gesamtwert des Ausgleichspakets auf 4 Milliarden Dollar. Dies hatte neben anderen Sonderbelastungen wie Verluste beim hauseigenen Pensionsfonds und Abschreibungen auf Firmenwerte im vierten Quartal zu einem Verlust von 6,7 Milliarden Dollar geführt. (jk)