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Datenaustausch beunruhigt Bürgerrechtler

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Datenschützer fordern, dass das Programm MATRIX, das dem Austausch von Informationen über Terrorverdächtige und mögliche terroristische Aktivitäten zwischen fünf US-Bundesstaaten dient, beendet wird. Auf der Grundlage freigegebener Dokumente behaupten die Bürgerrechtler der ACLU (American Civil Liberties Union) nachweisen zu können, dass das formal von US-Bundesstaaten betriebene Programm tatsächlich vom US-Ministerium für innere Sicherheit (DHS) gelenkt wird. MATRIX sei deshalb in Wirklichkeit ein Nachfolgeprojekt zum Programm Total Infomation Awareness, dem der US-Kongress im Herbst 2003 den Geldhahn zugedreht hatte.

Mit großer Sorge erfüllt die Bürgerrechtler auch, dass im Zuge des Datamining Unschuldige in das Visier der US-Terrorfahnder geraten können. So habe Seisint, die Firma, die mit dem Datamining beauftragt sei, eine Liste mit 120.000 Namen an US-Ermittlungsbehörden weitergegeben, deren "Terrrorquotient" ungewöhnlich hoch gewesen sei.

[name=liste Siehe dazu in Telepolis: