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Datenrettung von CDs und DVDs [Update]

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Wenn sich die sicher auf DVD archiviert geglaubten Urlaubsbilder, Filme oder Geschäftsdaten nicht mehr lesen lassen, ist das kein Grund zur Panik. Mitunter lassen sich die Daten retten, indem man die Scheibe in einem anderen Laufwerk abspielt.

c't hat DVD-ROM-Laufwerke und -Brenner auf ihre Fehlerkorrektureigenschaften hin getestet und dabei große Unterschiede festgestellt. So haben mit dem Auslesen schlecht gebrannter DVDs oder minderwertiger Rohlinge ausgerechnet die Brenner Probleme, während einige DVD-ROM-Laufwerke dies besser bewältigten. Die Brenner können dagegen tendenziell besser mit beschädigten Audio-CDs umgehen. Für verkratzte Daten-CDs und -DVDs gab es in beiden Lagern sowohl Spezialisten als auch Nieten.

Wenn wichtige Daten verloren gegangen sind, ist es daher die beste Strategie, die betroffene Scheibe mit mehreren Laufwerken auszulesen und die Ergebnisse zu kombinieren, bevor man etwa daran geht, Kratzer wegzupolieren oder Ähnliches zu versuchen. Wir haben dazu eine Imaging-Software namens H2cdimage entwickelt, die ein sektorweises Abbild einer CD oder DVD in eine Datei schreibt und darin später fehlende Sektoren durch Leseergebnisse von anderen Laufwerken ergänzen kann.

Den Testbericht über die Fehlerkorrekturqualitäten der Laufwerke und einen ausführlichen Artikel mit einer praktischen Anleitung zur Datenrettung optischer Medien finden Sie in c't 16/05, ab Montag, den 25.07. am Kiosk. Dort ist auch erklärt, wie man Dateien aus beschädigten Image-Dateien extrahiert. Die im Artikel angekündigte Windows-Version unserer unter Linux entwickelten Datenrettungssoftware Dares ist allerdings leider nicht rechtzeitig fertig geworden. Wir werden sie so schnell wie möglich nachliefern.

[Update]:
Die Windows-Version steht jetzt über den im Artikel angegebenen Soft-Link zum Download bereit. (bo)

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