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Datenschützer Ronellenfitsch billigt Vorratsdatenspeicherung

In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau sagte der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch, Vorratsdatenspeicherung sei ein geeignetes Mittel zur Terrorismusbekämpfung.

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Der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch hält Vorratsdatenspeicherung für ein geeignetes Mittel im Kampf gegen Terrorismus. Im Interview der Frankfurter Rundschau (Samstagsausgabe) sagte Ronellenfitsch: "Wenn terroristische Aktionen geplant sind und Sie haben die Daten, dann greifen Sie zu. Stellen Sie sich mal vor, bei uns würde ein Wolkenkratzer in die Luft gesprengt und es lagen Daten darüber vor, wo jemand Sprengstoff gekauft hat und dergleichen."

Der Datenschützer gab in dem FR-Interview zu bedenken, die Speicherung von Daten sei für polizeiliche Zwecke "nicht sonderlich hilfreich. Für Kriminalitätsbekämpfung auch nicht. Aber bei der Terrorismusbekämpfung kann es Sinn machen, dass man auf gespeicherte Daten zugreift." (akr)

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