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Datenschutz-Plattform noyb sucht weitere Unterstützer

Der österreichische Datenschützer Max Schrems möchte Firmen mit noyb künftig auf die Finger schauen, ob sie die Datenschutzgrundverordnung der EU einhalten. Doch damit noyb startet, braucht er bis Ende Januar weitere Unterstützer.

Datenschutz-Plattform noyb sucht weitere Unterstützer

(Bild: noyb)

Der Start der neuen Datenschutz-Plattform noyb ist noch ungewiss. Innerhalb des ersten Monats seien zwar via Crowdfunding bereits mehr als 100.000 Euro eingesammelt worden, aber bis zum 31. Januar müssten mindestens 250.000 Euro beisammen sein, teilte der österreichische Datenschützer und Initiator der Plattform noyb (none of your business), Max Schrems, am Mittwoch mit.

Angesichts des Inkrafttretens der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Mai 2018 gelte es, das "beste Datenschutzgesetz der Welt" auch in die Praxis umzusetzen. Dazu wolle noyb alle Unternehmen unterstützen, die die Gesetze ernst nähmen. "All jenen, die sich Wettbewerbsvorteile durch Missachtung der DSGVO verschaffen möchten, werden wir sehr genau auf die Finger schauen", meinte Schrems.

noyb plane, mit informellen Mahnungen, Beschwerden, Musterverfahren oder Sammelklagen das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Datenmissbrauch keine Grundlage für Geschäftsmodelle sein dürfe. Schrems hatte mit seinem Kampf gegen Facebook international Schlagzeilen gemacht. Die DGSVO sieht beim Missbrauch von persönlichen Daten Strafen von bis zu 20 Millionen Euro vor. (dpa) / (hag)

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