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Datenschutz-Probleme: Uber zahlt 20.000 US-Dollar Strafe

Ende 2014 und Anfang 2015 waren gleich mehrere Datenschutzprobleme beim US-Fahrdienstvermittler Uber bekannt geworden. Der Staatsanwalt von New York hatte daraufhin Ermittlungen aufgenommen. Nun hat das Unternehmen deren Einstellung erreicht.

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(Bild: dpa, Lukas Coch)

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Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat eingewilligt, 20.000 US-Dollar Strafe bezahlen und bessere Datenschutz-Kontrollen einzuführen. Im Gegenzug stellt der Staatsanwalt von New York seine Untersuchung der Datenschutzprobleme bei Uber ein berichtet das Wall Street Journal.

Im November 2014 war das Unternehmen in die Kritik geraten, nachdem bekannt geworden war, dass Mitarbeiter beliebig auf Kundendaten zugegriffen hatten. Uber hatte eine Datenschutzspezialistin eingestellt, um die Probleme zu prüfen. Später hatte das Unternehmen zugegeben, dass die Kontodaten von 50.000 Uber-Fahrern kompromittiert worden war.

Wie die US-Zeitung nun schreibt, hat Uber versichert, alle Datenschutz-Vorkehrungen getroffen zu haben, die der Staatsanwalt verlangt habe. So werde etwa der Zugang zu Kundendaten für eigene Mitarbeiter beschränkt. Jeder der solche Daten einsehen dürfe, müsse sich intern ausweisen. Außerdem habe das Unternehmen eingestanden, betroffene Fahrer nicht rechtzeitig informiert zu haben, als deren Daten 2014 wegen eines Sicherheitslecks nach außen gelangt waren. (mho)