Menü

Dell UltraSharp UP2720Q: 4K-Profi-Display mit Thunderbolt 3 und Colorimeter

Dells neuer Profi-Monitor ist auf die farbverbindliche Bildbearbeitung zugeschnitten. Seine Ausstattung ist modern und umfangreich.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 38 Beiträge

27-Zöller mit Profi-Features: Dells UltraSharp UP2720Q zeigt 4K-Auflösung, deckt den Farbraum AdobeRGB komplett ab und kalibriert sich per eingebautem Colorimeter selbst.

(Bild: Dell)

Von

Mit eingebautem Colorimeter, 10-Bit-Farbausgabe und einem Ansichtsmodus, der auf den Bildschirmhälften unterschiedliche Farbräume nutzt, bringt Dells Profi-Monitor Ultrasharp UP2720Q viele Funktionen mit, die man sich für die farbverbindliche Bildbearbeitung wünscht. Außerdem verfügt er mit zwei Thunderbolt-3-Buchsen über moderne, schnelle und flexible Eingänge.

Das 27-Zoll große IPS-Panel zeigt 4K-Auflösung (3840 × 2160 Pixel, 163 dpi), erzielt einen Kontrast von 1300:1 und deckt die Farbräume AdobeRGB und DCI-P3 zu 100 Prozent und 98 Prozent ab. Dell verspricht zudem ein ∆E (Farbabstand) <2.

Nur vier Minuten soll die Selbsteinmessung mit dem Ausklapp-Colorimeter im unteren Displayrahmen per Express-Modus dauern, eine vollständige Kalibrierung soll zehn Minuten brauchen. Die Daten werden anschließend in der LUT des Monitors hinterlegt. Laut Dell wird die Kalibrierungssoftware CalMAN das Display unterstützen, die ein ICC-Profil für das Betriebssystem erstellen kann. Die versprochene durchschnittliche Helligkeit von 250 cd/m2 fällt überraschend niedrig aus, sollte aber im Alltag ausreichen, da Dell eine Blendschutzhaube beilegt.

Das Anschlussfeld ist modern bestückt und trägt außer zwei HDMI-2.0-Eingängen und einem DisplayPort 1.4 zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse im Typ-C-Format. Ist der Monitor darüber angeschlossen, kann man an die andere ein weiteres Thunderbolt-3-Gerät hängen (Daisy-Chaining). Ein Notebook versorgt der UltraSharp UP2720Q über die Thunderbolt-Verbindung mit 90 Watt, die zweite Buchse liefert bis zu 15 Watt. Da Thunderbolt 3 immer DisplayPort und SuperSpeedPlus-USB überträgt, funktioniert der Monitor auch mit USB-C-Notebooks.

Weitere Peripherie findet entweder über die Thunderbolt-3-Buchsen Anschluss, die USB SuperSpeedPlus beherrschen (10 GBit/s), oder vier konventionelle USB-Ports. Zwei von ihnen schaffen ebenfalls 10 GBit/s, die anderen arbeiten mit 5 GBit/s. Leider zeigen alle nach unten; ein seitlicher Anschluss wäre praktisch.

Zusätzlich zu zwei HDMI-Eingängen, einem DisplayPort und vier klassischen USB-Anschlüssen hat Dells UP2720Q zwei Thunderbolt-3-Buchsen an Bord.

(Bild: Dell)

Der Monitor kennt zwei Picture-by-Picture-Modi, die das Display in der Mitte vertikal in zwei teilen. Der erste stellt die Inhalte zweier Quellen nebeneinander dar, wie man es von vielen größeren Displays kennt. Beim zweiten liefert nur ein Rechner das Bild, das wie üblich über die gesamte Anzeigefläche geht, doch der Monitor nutzt rechts und links unterschiedliche Farbräume, um einen Direktvergleich zu ermöglichen.

Der UltraSharp U2720Q lässt sich in der Höhe verstellen, neigen, seitwärts drehen und im Hochformat nutzen (Pivot Mode). Wer mehr Freiheiten braucht, kann ihn auch an einem Monitorarm mit VESA-Halterung befestigen. Zum Lieferumfang gehören zusätzlich zu je einem HDMI- und einem DisplayPort-Kabel eine Blendschutzhaube und eine aktive Thunderbolt-3-Strippe.

Der UltraSharp 27 4K PremierColor Monitor soll ab dem 15. Januar 2020 verfügbar sein, die unverbindliche Preisempfehlung lautet auf 2000 US-Dollar. Darin enthalten ist eine dreijährige Garantie mit Austausch am nächsten Werktag. Ein Euro-Preis stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht fest. (bkr)