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Dell erneuert Latitude-E-Notebooks

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Dells neue Latitude-Notebooks E6510, E6410 und E6410 ATG

Nach den Vostro-Notebooks stellt Dell nun auch die größere Business-Notebook-Serie Latitude auf Intels leistungsstarke Core-i-Architektur um. Den Anfang machen das 14,1-Zoll-Notebook Latitude E6410 und der 15,6-Zöller Latitude E6510, die ab sofort verfügbar sind. Die Nachfolger anderer Gerätegrößen folgen später. Anders als beim im Sommer 2008 erfolgten Sprung von der D- zur E-Familie bleibt diesmal das Zubehörprogramm identisch, zu dem Portreplikatoren und Dockingstationen mit bis zu zwei DisplayPort-Anschlüssen gehören.

Das eckige Gehäuse der bisherigen Latitude-E-Notebooks wurde leicht überarbeitet, wobei viele Änderungen laut Dell aufgrund von Kunden-Feedback erfolgten. So sind die Kanten nun etwas abgerundeter und damit weniger scharfkantig als bisher. Der Deckel springt beim Drücken des Entriegelungsknopfs ein paar Millimeter auf, was das Öffnen erleichert. Außerdem wurden die Oberflächen von Lautsprecher-Gittern und Handballenablage überarbeitet, damit sie sich nicht mehr so schnell abnutzen und weniger Fingerabdrücke sammeln.

Bei den Modellen E6410 und E6510 gibt es die Deckel in Grau-Metallic, Rot oder Blau, ...

Die größten Designänderungen betreffen die Farben, denn statt Schwarz zeigt der Deckel nun ein gebürstetes Grau-Metallic. Wahlweise gibt es den Deckel auch in Blau oder Rot. Anders als bisher ändert sich durch die Farbwahl nur die Deckelaußenseite und nicht mehr die Farbe des Rumpfes – letzterer ist immer schwarz.

Das neue Brot-und-Butter-Gerät ist der 14-Zöller E6410, denn der Vorgänger E6400 machte rund 60 Prozent aller bisher verkauften Latitute-E-Geräte aus – die vormals dominante 15-Zoll-Größe belegt mit großem Abstand Platz 2. Dell verkauft das E6410 wahlweise mit der Bildschirmauflösung 1280 × 800 oder 1440 × 900; beide haben matte Oberflächen.

..., den robusten Deckel des E6410 ATG bekommt man aber nur in Schwarz.

Zusätzlich gibt es die Variante E6410 ATG mit besonders robustem Deckel, in dem ein 1280-×-800-Panel mit besonders hoher Helligkeit und optional Touchscreen steckt. Der Rumpf des ATG entspricht dem des normalen E6410; einzig ein abnehmbarer Gummiaufsatz schützt einen Teil der Schnittstellen vor Staub und Spritzwasser. Drainagen in der Tastatur oder ähnliches fehlen allerdings, gegen umkippende Kaffeetassen gibt es also kaum Schutz. Diese Änderungen erhöhen das Gesamtgewicht von knapp zwei (E6400) auf zweieinhalb Kilogramm.

So viel wiegt auch der 15,6-Zöller E6510, den es mit den Bildschirmauflösungen 1366 × 768, 1600 × 900 und 1920 × 1080 gibt. Alle drei Displays sind matt, die beiden letztgenannten sollen zudem einen breiten Blickbereich haben. Besonders farbstarke Bildschirme behält Dell weiterhin der mobilen Workstation Precision M6500 sowie Consumer-Notebooks wie dem Studio XPS 16 vor.

Alle drei Notebooks gibt es mit den Doppelkern-Prozessoren Core i7-620M, i5-540M und i5-520M, das E6510 zudem mit den Vierkernern Core i7-820QM und i7-720QM. Bei letzteren ist der zusätzliche Grafikchip Nvidia Quadro NVS 3100M Pflicht, bei Konfigurationen mit Doppelkern-Prozessor kann man auch nur die dort integrierte Grafikeinheit Intel HD haben. Letztere ist sogar Pflicht, wenn die Administratoren von Großunternehmen Intels Management-Funktionen AMT 6.0 in vollem Umfang nutzen wollen.

eSATA und DisplayPort sind immer an Bord, USB 3.0 dagegen nie.

Bei der Konfiguration haben Nutzer die Wahl zwischen verschiedenen optischen Laufwerken inklusive Blu-ray sowie zwischen Festplatten (bis 500 GByte) und SSDs (bis 256 GByte). Ein Fallschutzsensor auf der Hauptplatine ist bei allen Modellen Standard. Als WLAN-Module stehen sowohl Modelle von Intel als auch von Broadcom zur Wahl; UMTS und Bluetooth sind optional. Die weiteren Schnittstelle umfassen eSATA, FireWire, VGA und DisplayPort. Beim E6410 muss man sich zwischen CardBus- und ExpressCard-Erweiterungsschacht entscheiden, das E6510 bietet beide. USB 3.0 ist nicht vorgesehen.

Wie schon bei den bisherigen Latitude-E-Notebooks gibt es außer bündig mit dem Gehäuse abschließenden 4- und 6-Zellen-Akkus ein nach hinten überstehendes 9-Zellen-Modell sowie einen 12-Zellen-Unterschnallakku. Auf alle vier gewährt Dell ein Jahr Garantie. Neu ist ein weiteres 9-Zellen-Modell mit 81 Wh statt 90 Wh, auf das Dell dann drei Jahre Garantie gibt und während dieser Zeit einmal kostenfrei tauscht. Konkurrent HP bietet für seine aktuellen Business-Notebooks mit Core-i-Prozessoren ebenfalls Akkus mit drei Jahren Garantie an. (mue)