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Dell experimentiert mit Ubuntu-Entwickler-Ultrabook

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Im Projekt "Sputnik" möchte Dell die Chancen eines "Open Source Notebooks" für Web- und Mobil-Entwickler ausloten. Das Projekt wird für sechs Monate durch einen Dell-internen "Innovation Fund" finanziert.

Im Rahmen des Projekts arbeiten Dell-Mitarbeiter an einem bereits erhältlichen Installation-Image von Ubuntu 12.04, das auf das Ultrabook Dell XPS13 abgestimmt ist. Probleme mit der Helligkeitsregelung und dem WLAN-Hotkey will das Projekt schon gelöst haben; eine Reihe von Touchpad-Funktionen arbeiten aber bislang nicht, wie Barton George in einem Blog-Eintrag zum Projekts Sputnik erläutert.

Barton George in einem Video-Interview zum Projekts "Sputnik".

Nichts in den Ankündigungen deutet darauf hin, dass Dell das Ultrabook mit vorinstalliertem Ubuntu in nächster Zeit verkaufen will; vielmehr will man einige Geräte an "Key influencers" und Partner geben, um deren Feedback zu erhalten, wie George in einem Video-Interview von Dell erläutert. George erwähnt in dem Blog-Eintrag zudem, man habe "große Pläne", wenn das auf sechs Monate aufgelegte Projekt ein Erfolg werde.

Dell hat in der Vergangenheit schon einzelne PCs und Notebooks mit vorinstalliertem Ubuntu verkauft. Mitte 2010 verschwanden diese jedoch von der Webseite; Dell erklärte damals öffentlich, Kunden könnten die Geräte per Telefon bestellen.

Mittlerweile gilt das offenbar nicht mehr: Auf die Frage nach einem Notebook mit vorinstalliertem Ubuntu oder Linux konnte der erste Privatkunden-Berater, den wir bei einem anonymen Anruf erreichten, nicht antworten. Daraufhin gelangten wir zu einem zweiten Berater, der nach einigen Sekunden des Nachdenkens und noch etwas längerer Datenbank-Recherche schließlich die Geräte der Reihe "Dell Precision Mobile Workstation" anbot, die sich allerdings eher auf Unternehmenskunden ausrichten und über tausend Euro kosten. Die gebe es mit Red Hat Linux, auch wenn das im Webshop des Unternehmens nicht ersichtlich sei. (thl)