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Dell gerät mit US-Börsenaufsicht aneinander

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Der Computerhersteller Dell hat Ärger mit der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Diese bemängelt eine fehlerhafte Buchführung bei Geschäften mit dem Prozessor-Hersteller Intel. Details nannte Dell am späten Donnerstag keine. Allerdings ließ das texanische Unternehmen wissen, dass eine Einigung bevorstehe. Vorsorglich legte Dell 100 Millionen Dollar (83 Millionen Euro) auf die Seite – Geld, das vom Gewinn des gerade abgeschlossenen ersten Quartals abgeht.

"Wir sind hoffnungsvoll, dass die Gespräche über einen Vergleich zu einer umfassenden Lösung in der nahen Zukunft führen", erklärte Verwaltungsratsmitglied Sam Nunn. Er stellte sich im Namen des gesamten Gremiums ausdrücklich hinter Konzernchef Michael Dell. Dieser werde das Unternehmen weiterhin führte, sagte er. "Er hat unser volles Vertrauen und unsere volle Unterstützung."

Bei einer Einigung mit der SEC will der Konzern keinerlei Schuld einräumen. Die Untersuchung der SEC begann bereits 2005. Seine Geschäftszahlen für Februar bis April hatte der Konzern erst vor drei Wochen vorgelegt. Der Gewinn reduziert sich nun nachträglich auf 341 Millionen Dollar. (anw)