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Dell verkauft Software-Geschäft an Finanzinvestoren

Dell verdaut immer noch seine Riesenübernahme des Speicher-Spezialisten EMC - und trennt sich im Zuge dessen von anderen Unternehmensteilen. Diesmal wurde die eigene Software-Sparte abgestoßen.

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Dell

(Bild: dpa, Kay Nietfeld)

Der PC-Hersteller Dell hat seine Software-Sparte an Finanzinvestoren verkauft. Der Preis, zu dem die Firmen Francisco Partners und Elliott Management den Zuschlag bekamen, wurde am Montag nicht mitgeteilt. Dell ist seit Herbst dabei, den Speicher-Spezialisten EMC für 67 Milliarden Dollar zu übernehmen – und trennte sich bereits von einigen Unternehmensteilen. So wurde im März das Geschäft mit IT-Dienstleistungen für gut drei Milliarden Dollar an den japanischen Telekommunikationskonzern NTT verkauft. Und die Computer-Sicherheitsfirma SecureWorks kam an die Börse.

Gründer Michael Dell hatte den einstigen PC-Weltmarktführer 2013 zusammen mit Finanzinvestoren von der Börse genommen. Seitdem wurden kaum Geschäftszahlen bekannt. Nach Berechnungen von Marktforschern war Dell zuletzt im ersten Quartal die Nummer drei im PC-Markt nach Lenovo und Hewlett-Packard mit einem Marktanteil von rund 15 Prozent. (axk)

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