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Dell will ab 2017 keine Drucker mehr verkaufen

Dell zieht sich aus dem Druckergeschäft in Europa und Asien zurück. Zurzeit kann man Restbestände vergünstigt bekommen; Garantie, Ersatzteilversorgung und Service sollen wie gewohnt weiterlaufen.

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Dell will ab 2017 keine Drucker mehr verkaufen

Der Computerhersteller Dell ist zurzeit dabei, das Geschäft mit Druckern auf den Märkten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) sowie im asiatisch-pazifischen Raum (APJ) auslaufen zu lassen. Das texanische Unternehmen begründet die Entscheidung mit einer Neuausrichtung der Imaging-Sparte und dem rückläufigen Absatz von Geräten und Verbrauchsmaterial wie Tonerkartuschen. Nur in Nordamerika soll der Druckerverkauf weiterlaufen – hier hat Dell traditionell einen höheren Marktanteil.

Bis Ende 2016 soll es bei Dell noch Restbestände zu vergünstigten Preisen geben, ab 2017 ist dann Schluss. Die Versorgung mit Toner, Ersatzteilen und Serviceleistungen sei aber weiterhin gesichert, verspricht der Anbieter.

Dell hatte selbst keine Drucker hergestellt und in den vergangenen Jahren hauptsächlich Laserdrucker und Multifunktionsgeräte anderer Hersteller wie Samsung und Xerox unter eigenem Namen verkauft. Die Absatzzahlen gerade dieser typschen Bürogeräte sinken aber beständig. Das dürfte weniger am oft beschworenen, aber selten umgesetzten papierlosen Büro liegen als am steigenden Marktanteil von leistungsfähigen Büro-Tintendruckern. (rop)