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Demokratie und Digitalisierung: 20. Hannah-Arendt-Tage beginnen Dienstag

Am 17. Oktober werden in Hannover die Hannah-Arendt-Tage eröffnet mit einer Veranstaltung zu den Auswirkungen des digitalen Wandels sowie dem Start der Ausstellung "GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen".

Demokratie und Digitalisierung: 20. Hannah-Arendt-Tage beginnen Dienstag

Am Dienstag, dem 17. Oktober werden um 19 Uhr in der Galerie Herrenhausen in Hannover die 20. Hannah-Arendt-Tage eröffnet. Bis zum 21. Oktober 2017 stellen sich dort Fragen, ob am Ende des Digitalisierungsprozesses die künstliche Intelligenz die Herrschaft übernimmt. Oder – und vor allem wie – sich sich Digitalisierung, Big Data und künstliche Intelligenz mit den freiheitlich-demokratischen Grundrechten vereinbaren lassen. Yvonne Hofstetter geht dem in ihrem Vortrag "Wissen – Macht – Meinung: Wie demokratisch wird das digitale Jahrhundert?" nach.

Mit der Eröffnungsveranstaltung der Hannah-Arendt-Tage ist auch der Start der Ausstellung "GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen" verbunden, die vom 18. Oktober 2017 bis zum 8. April 2018 im Museum Schloss Herrenhausen in Hannover zu sehen ist. Die Ausstellung "fragt nach dem Zusammenspiel von Transparenz und Schutz, von Macht und Vertrauen sowie von persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung".

Vom 19. bis 21. Oktober läuft ein Schulprojekt, in dem Schüler im Rahmen eines Wissenschaftsparlaments Einblick in diese Themen erhalten und sich eine eigene Meinung in einem expertengestützten, parlamentarischen Verfahren bilden können.

Weitere Programmpunkte der Tage:

  • 18. Oktober, 12.15 bis 14 Uhr: Vortrag und Studierenden-Projekt Lunch Lecture in der Leibniz Universität Hannover
  • 19. Oktober, 19 Uhr: "Kommune 5.0" – Wenn Algorithmen regieren und verwalten (Vorträge und Diskussion), Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover
  • 20. Oktober, 19 Uhr: "Was Big Data ist" (Vortrag und Diskussion), Hafven, Kopernikusstraße
  • 21. Oktober: Abschlussveranstaltung "Trialog: Wissen – Macht – Meinung", Tagungszentrum Schloss Herrenhausen (Kurzfilm, Vorträge und Diskussion)

Für die aus Hannover stammende Politiktheoretikerin Hannah Arendt (1906-1975) gehörte die kommunikative Macht zu den wichtigsten Elementen der Politik. Lange vor dem Internet war sie von der besonderen Bedeutung der Vernetzung für das politische Handeln überzeugt.

Erstmals werden die nach Hannah Arendt benannten Tage auch von heise online und c't unterstützt und begleitet, und zwar mit Berichterstattung, Moderation und Vorträgen sowie mit Live-Streaming: unter anderem die Eröffnungsveranstaltung am 17. Oktober sowie die Vorträge und Diskussion "Kommune 5.0, Wenn Algorithmen regieren und verwalten" am 19. Oktober mit Dr. Mike Weber und Dr. Constanze Kurz. (anw)

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