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Der Aldi-PC: Das ist drin

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Creatix CUV4X-M 900-MHz-Pentium-III-Prozessor MT48LC16M8A2-75 AGP-V7100 /T ST340823A Lite-On 8100-er und 8200-er Serie Soundblaster-PCI128-Soundkarten Medion Creatix HAM Intel aktuellere Treiber
Aldi "Multimedia-Internet Design-PC"
BAPCo SYSMark 2000 145
3DMark2000 4995
3DMark2000, CPU-Wert 342
3DMark2000, Helicopter "High" 35,2 fps
3DMark2000, Helicopter "Low" 118,9 fps
Quake 3, "Fastest" 113,9 fps
Quake 3, "High Quality" 65,2 fps
Unreal Tournament "utbench" 36,6 fps
BACPCo SYSMark gemessen bei 1024×768×32, 3DMark2000 bei 800×600×16 ohne Hardware-T&L

Die Testergebnisse sind für ein System dieser Preislage gut. Die DVD-Wiedergabe lief ruckelfrei. Im Vergleich zu den in den c't-Ausgaben 23/00 und 24/00 geprüften Komplettrechnern schlägt sich der Aldi-PC damit sehr gut, kostet aber inklusive Monitor und Boxen auch etwas mehr. Lautstärkemessungen waren in der Kürze der Zeit nicht möglich, dem Eindruck nach läuft unser Rechner recht leise. Das Gehäuseinnere wirkt aufgeräumt und sauber bestückt. Allerdings bietet der kompakte und gut ausgestattete Rechner nur wenige Aufrüstmöglichkeiten – lediglich zwei PCI-Slots und ein DIMM-Steckplatz sind frei. Da auch drei Anschlüsse des Ultra-ATA/66-EIDE-Hostadapters bereits belegt sind, kann man nur noch ein einziges weiteres Laufwerk in den freien 3,5-Zoll-Schacht einbauen. Wer die 2600 Mark entbehren kann, alle eingebauten Komponenten braucht und sowieso in dieser Preisklasse einkaufen wollte, fährt mit dem Aldi-PC sicherlich nicht schlecht. Die Leistungen des Gerätes bei Anwendungssoftware sind ordentlich, was man von einem 900-MHz-System auch erwarten darf. Fans von 3D-Spielen dürften mit der Leistung ebenfalls auskommen und können die eingebaute Grafikkarte bei Bedarf später tauschen. Doch so ganz klar wird die Zielgruppe dieses Aldi-PC nicht – Einsteiger, die im Internet surfen oder nur Textverarbeitung und Homebanking betreiben wollen, kommen mit einem preiswerteren Rechner, etwa mit 700-MHz-Duron-CPU von AMD, günstiger weg. Power-User wünschen sich sicherlich einen Rechner, der besser aufrüstbar ist und wegen der leichter verfügbaren BIOS-Updates mit einem Standard-Mainboard ausgerüstet ist. Mit Netzwerkkarte und Vierkanal-Soundkarte ist der Aldi-PC restlos voll. Es steht zu erwarten, dass auch andere Discounter in der Vorweihnachtszeit ähnliche und womöglich attraktivere Angebote bescheren.