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Der Holtzbrinck-Verlag verzeichnet Zuwächse

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Die Verlagsgruppe Holtzbrinck hat im vergangenen Jahr ihr Internet-Geschäft deutlich gesteigert. Die Umsätze schnellten um mehr als ein Drittel (39 Prozent) in die Höhe, teilte das Unternehmen mit. Dazu trugen vor allem drei Entwicklungen bei: das Geschäft mit E-Books in den USA, die große Nachfrage nach wissenschaftlichen Online-Angeboten sowie Werbeerlöse auf Zeitungs-Internetseiten. Auch das Geschäftsfeld "Digitale Medien" habe sich als Wachstumsmotor erwiesen. Dort verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzplus von 21 Prozent.

Insgesamt erwirtschaftete die Verlagsgruppe einen Umsatz von knapp 2,26 Milliarden Euro. Dies waren etwas weniger als 2009 mit etwa 2,36 Milliarden. Damals schlug allerdings der Verkauf von zwei Unternehmen mit 280 Millionen Euro zu Buche. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag 2010 bei 230 Millionen Euro und damit um mehr als ein Fünftel höher (22 Prozent) als 2009. Die Eigenkapitalquote stieg von 33 auf 39 Prozent. Zu Holtzbrink gehören eine Reihe von Verlagen, Tageszeitungen und Fachzeitschriften, darunter die in Deutschland ansässigen Verlage Rowohlt, Kiepenheuer & Witsch, nationale und internationale Fachverlage wie Nature Publishing Group, Scientific American und Spektrum der Wissenschaft sowie auch die Wochenzeitung Die Zeit. (dz)