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Der iMac ist tot -- es lebe der iMac

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Auf der MacWorld Anfang Januar in San Francisco wird Apple zahlreiche Neuentwicklungen präsentieren, darunter soll nicht nur der lang erwartete iMac mit Flachbildschirm sein, sondern auch ein All-In-One-Gerät mit 17-Zoll-Röhre. Diese aus dem Umfeld von Apple in Cupertino stammende Information ergänzt die sich verdichtenden Gerüchte um den TFT-iMac und gibt möglicherweise eine Erklärung für die lang hinausgeschobene Ablösung des 1998 eingeführten kugeligen Modells.

Demnach wird der neue 17-Zoll-iMac 1000 US-Dollar kosten und somit die für den US-Markt kritische Preisgrenze für Einsteiger-Computer unterschreiten. Dies ist Apple auch nach einer Versuchszeit von rund einem halben Jahr mit dem TFT-Modell nicht gelungen; daher gibt es nun zwei neue Formfaktoren.

Der Flat-Panel-Typ soll im Design den aktuellen 15-Zoll-Displays sehr ähnlich sein und durch Elemente des aktuellen iBooks ergänzt werden. Der Preis soll sich bei 1300 US-Dollar bewegen. Konfigurationen mit Combo-Drive (DVD-ROM und CD/RW) und SuperDrive (DVD-R, DVD-ROM und CD/RW) sind entsprechend teurer und eventuell nur per Build-To-Order zu beziehen. Apple hat US-Berichten zufolge schon mit der Produktion begonnen und kräftig Panels eingekauft. Über das Aussehen des vergrößerten Röhren-iMacs ist noch nichts bekannt geworden. Bei der Prozessorausstattung wird allgemein von einem G3 mit bis zu einem Gigahertz Takt gesprochen.

Ebenfalls aus gesicherten, Apple-nahen US-Quellen war zu erfahren, dass Apples MP3-Player mit Festplatte iPod keine Eintagsfliege bleiben wird, denn in Cupertino arbeitet man fleißig an weiteren "Digital-Lifestyle-Devices": Die Entwicklung geht in Richtung Organizer. Unter anderem soll Apple in San Francisco neue Software für den mit einer 5 Gigabyte-Festplatte und einem Display in Handygröße bestückten iPod vorstellen, die Termine und Adressen auf den MP3-Player bringt. Eingegeben werden diese auf dem Mac und anschließend übertragen, etwa beim Aufladen des Akkus über die FireWire-Schnittstelle des Rechners. Die Navigation könnte dann ähnlich wie bei einem Handy über das Bedienrad des iPod erfolgen. (jes)